Buchtipps Diverses:

 
Andreas Krass
Meerjungfrauen
Geschichten einer unmöglichen Liebe
2010, gebunden, sFr. 42.50
ISBN 978-3-10-038195-8

Die Literaturgeschichte der Meerjungfrauen reicht von den Sirenen der Antike über die Melusinen des Mittelalters bis zu den Undinen der Romantik und darüber hinaus. Sie schliesst auch die Nymphen der Donau, des Rheins und der Saale mit ein. Im Laufe der Zeit wechseln die Meerjungfrauen Gestalt und Bedeutung: als Vogelfrauen sind sie Verderberinnen, als Schlangenfrauen Gebärerinnen, als Nymphen mit oder ohne Fischschwanz Verführerinnen. Ihre Geschichten erzählen von der Unmöglichkeit der Liebe, aber immer auch von den Möglichkeiten der Dichtung. Ein poetischer Streifzug in sieben Kapiteln zu Texten von Homer und Heine, Fouqué und Fontane, Goethe und Grillparzer, Brentano und Bachmann, Thüring und Tieck, Vulpius und Wilde, Hans Christian Andersen und vielen anderen.

 
Peter Hacks
Der Schuhu und die fliegende Prinzessin
Ein Märchen
mit Zeichnungen von Heidrun Hegewald
2010, gebunden, sFr. 24.-
ISBN 978-3-458-19327-2

"Ich habe einen Schuhu", sagte der Schneider, "der macht aus wenig viel." Ein Märchen, erzählt nach allen Regeln der Kunst, mit allen Geheimnissen und Offenbarungen, allen Wundern und allem Witz, die eines Märchens würdig sind. Es erzählt von der Liebe zwischen dem weisen Schuhu, der einem Ei entschlüpfte, das die Frau des Schneiders gebar, und der fliegenden Prinzessin, der schönen Tochter des Königs von Tripolis. Zugleich ist es ein modernes Märchen, das voller Selbstironie auf das Genre und dessen Geschichte blickt.

 
Hrsg. Daniela Roth
Katzen
2010, gebunden, sFr. 23.90
ISBN 978-3-8363-0222-7

Welcher der ungezählten Katzenliebhaber bleibt ungerührt beim Anblick einer wohlig sich räkelnden Katze? In diesem kleinen Bildband ist eine Fülle von bewegend schönen, überraschenden und aussergewöhnlichen Abbildungen von Katzen aus allen Epochen der Malerei versammelt. Die kurzen erläuternden Texte bieten Hintergrundinformationen zur Kunstgeschichte auf unterhaltsame Art. Ein ganz besonderes Geschenk für alle, die Katzen und Kunst lieben.

 
Simon Tofield
Simon's Katze
2010, gebunden, sFr. 23.90
ISBN 978-3-442-31233-7

Diese Katze ist Kult! Frech, faul, verfressen...

Eigentlich wollte Simon Tofield nur ein neues Zeichenprogramm testen. Er zeichnete einen Kurzfilm und stellte ihn für ein paar Freunde ins Netz. Dann brach der Server fast zusammen. Inzwischen sind es mehr als 30 Millionen Klicks auf YouTube: Simons Katze ist ein sagenhafter Mund-zu-Mund-Propaganda Erfolg aus England. Begeisterte Fans aus der ganzen Welt haben sich schon in dieses anarchische, anbetungswürdige Tier verliebt. Warum? - Jeder kennt eine Katze wie diese! Von phänomenaler Fresslust besessen schnurrt Simons Katze erfindungsreich durch den Tag. Nahezu rund um die Uhr versucht sie, mit subtilen Manövern und dreisten Kapriolen die Aufmerksamkeit ihres Besitzers zu wecken, damit dieser sie füttert. Wer Katzen kennt, wird diese lieben.

"Garfield kann einpacken!" Süddeutsche Zeitung Magazin

 
Hauke Brost
111 Gründe, Katzen zu lieben
Eine Liebeserklärung an des Menschen eigenwilligsten Freund
2010, broschiert, sFr. 19.90
ISBN 978-3-89602-914-0

"Keine Katze wäre gerne in Mensch. Aber jeder Mensch wäre manchmal wirklich gern eine Katze..." Warum das so ist und wieso man die Diva unter den Haustieren einfach lieben muss, erklärt Bestsellerautor Hauke Brost in seinem Buch "111 Gründe, Katzen zu lieben". Selbst Besitzer einer sehr eigensinnigen Katze namens Rumpel, erzählt er 111 kleine Geschichten aus dem Alltag mit den geliebten Katzen - mal witzig, mal liebevoll, mal fluchend.

Was macht diese kleinen, eigenwilligen Persönlichkeiten so liebenswert? Warum ist es fast unmöglich, in Gegenwart einer Katze schlechte Laune zu haben? Und wie ist das eigentlich, wenn man plötzlich mit einer Katze lebt? Ob Mäusekiller, Stubentiger, Kratzbürste oder Schmusekatze: In diesem Buch findet jeder seine Katze wieder. Eine wahre Liebeserklärung an des Menschen eigenwilligsten Freund!


Bernd Noack
Lesen, bis die Wimpern vor Müdigkeit leise klingen
Aphorismen, Textauszüge, Zitate über einen Zauber, der süchtig macht
2010, gebunden, sFr. 23.90
ISBN 978-3-89716-988-3

"Lesen, indes der weisse Flügelschlag der Zeit uns streift, ist das nicht Seligkeit?" Ezra Pound

Wer kennt es nicht, das Gefühl, dass die Augen vor Müdigkeit fast zufallen, man aber unbedingt das Buch noch zu Ende lesen möchte? Und obwohl es schon fast anachronistisch ist in den Zeiten von E-Book und Internet, gehört das Bücherlesen doch immer noch zu den Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen. Das Buch versammelt die schönsten Aphorismen, Textauszüge und Zitate über diese wunderbare, unstillbare Leidenschaft.


Hrsg. Werner Feldmann u. Hans-Peter von Peschke
Götterwein für den Sonnenkönig
Eine kulinarische Kulturgeschichte
2010, gebunden, sFr. 18.90
ISBN 978-3-491-96277-4

Lassen Sie sich verführen!

Liebe geht durch den Magen. Und so liess die kluge Kleopatra ihrem Cäsar nur die feinsten Leckereien auftragen. Viele kulinarische Geschichten, 30 Menüs und über 150 Gerichte haben die Autoren zusammengetragen:

Kaiserschmarrn, wie Sisi ihn liebte. Spanferkel, mit dem sich Odysseus für neue Abenteuer stärkte. Langusten, deren Geschmack Leonardo da Vinci vielleicht zu einem seiner Meisterwerke inspiriert haben.

Diese aussergewöhnliche Zeitreise lässt Geschichte auf köstlichste Weise wieder aufleben.
Das beliebte Autorenpaar Hans-Peter von Peschke und Werner Feldmann entführt an die üppigen Festtafeln der Schönen, Reichen und Mächtigen.


Alain de Botton
Glück und Architektur
Von der Kunst, daheim zu Hause zu sein
2010, broschiert, sFr. 25.90
ISBN 978-3-596-17506-2

"Schönheit ist die Verheissung von Glück." Stendhal

Auf der Fährte seiner Bestseller "Trost der Philosophie" und "Kunst des Reisens" widmet sich Alain de Botton in seinem neuen Buch dem verborgenen Zusammenspiel von Architektur und Glück. Er reist zu den Meisterwerken der Architektur, zu den grossen Villen von Palladio und den Wohntürmen von Corbusier. Geleitet wird er von der Frage, dem jeden Hausbau, Wohnungswechsel und Ikea-Besuch vorausgehen sollten: welches Haus passt zu mir? Wie viel Farbe mag ich, wie viel Licht brauche ich, soll der Spiegel wirklich so gross sein? Nur solange die Proportionen des Aussenraums mit den Proportionen unseres Innenlebens übereinstimmen, wird die Architektur uns glücklich machen. Schöner leben statt schöner wohnen!

"Eine kluge Anleitung zum architektonischen Genuss." Die Welt

"Ein glänzender Essayist." Frankfurter Allgemeine Zeitung



Miroslav Ptácek
Die Augen einer Katze sind Fenster in eine andere Welt
2010, gebunden, sFr. 30.50
ISBN: 978-3-7243-1026-6

"Wer einen Hund besitzt, der ihn anhimmelt, sollte auch eine Katze haben, die ihn ignoriert." Alte Weisheit

Sie sind Musen, Vertraute und Tröster, sie umgarnen ihre Besitzer, aber nie ohne sich selbst aufzugeben. Sie haben unleugbar einen eigenen Kopf und jede Menge Charakter. Schnell erklären sie das Zuhause ihres Besitzers zu ihrem eigenen Reich, das sie massgeblich prägen. Eine mystische Aura umgibt sie und nichts ist so faszinierend wie ein Blick in ihre geheimnisvollen Augen.

Es scheint, als gäbe es zwei Typen von Menschen: den Katzenfreund und den Hundefreund. Für Ersteren ist dies ein wunderschönes Buch mit hinreissenden Katzenfotos, unterlegt mit Zitaten und Sprichwörtern zum Schmunzeln und Nachdenken. Für Letzteren ist es ein hervorragendes Geschenk für alle Katzen liebenden Freunde und Familienmitglieder.


Marion Zuber
Die kleinen Frauen
Mutmach-Karten für jeden Tag
2008, 50 Karten u. Begleitbuch, sFr. 26.50
ISBN 978-3-89767-370-0

Hallo, wir sind die Kleinen Frauen, schön, dass Sie uns gefunden haben! Wir würden Sie gerne durch Ihren Tag begleiten! Dazu können Sie sich von uns überraschen lassen indem Sie einfach verdeckt eine Karte ziehen. Sie können nach Ihrem Gefühl entscheiden oder abzählen, ganz wie Sie mögen! Sie werden staunen, wie gut die jeweilige Kleine Frau in die Situation passt, in der Sie sich gerade befinden! Sicher hat sie eine Anregung oder will Ihnen helfen, den Blickwinkel zu ändern. Manchmal wollen die Kleinen Frauen aber auch nur für gute Laune sorgen!


Jacques Bonnet
Meine vielseitigen Geliebten
Bekenntnisse eines Bibliomanen
2009, gebunden, sFr. 27.50
ISBN 978-3-426-27516-0

"Die Bibliothek ist der Ort, der dem Paradies am nächsten kommt", sagt Jacques Bonnet. Er weiss es genau, schliesslich teilt er seine Wohnung mit mehreren zehntausend Büchern. Doch wie lebt es sich Seite an Seite mit all den Schätzen? Mit Witz und Esprit erzählt er von seiner verhängnisvollen Leidenschaft, vom Glück, das man nur in Büchern findet, und vom geheimen Leben seiner vielseitigen Geliebten.

 
Oskar Marti
Sommer in der Küche. Ein Poet am Herd
2003, gebunden, sFr. 45.90
ISBN 978-3-85502-879-5

"Der Sommer ist die Zeit der Gärten. Man stellt die Tische hinaus, geniesst die Flut der Hitze und die Kühle der Nacht. Es duftet nach Heu und Rosen, die Grillen zirpen ... eine Ahnung vom leichten Leben des Südens weht bis zu uns. In meiner Küche versuche ich, diesen Sommer(nachts)traum einzufangen." Oskar Marti

Endlich ist er da, der heissersehnte Sommer! Wer jetzt nicht von der verschwenderischen Fülle der Natur profitiert, ist selbst schuld. Oskar Marti lässt sich da nicht zweimal bitten, kann er doch in dieser Zeit des Jahres so richtig aus dem Vollen schöpfen. Lindenblüten und Jasmin, Rosen und Lavendel, Wildfrüchte und Gartenkräuter, ja sogar das würzige duftende Heu einer Alpwiese verwandelt er in seinem Küchenreich zu sommerlichen Kreationen, getreu seiner Devise "Zurück zur Natur und zur Tradition". Die Suppen sind - der heissen Jahreszeit entsprechend - eisgekühlt. Das Fleisch tritt diskret in den Hintergrund und überlässt das Feld den herrlichen Sommersalaten, Terrinen und Gemüsegerichten. Die Süssspeisen sind jetzt besonders verführerisch, und der sommerliche Durst wird mit erfrischenden Tees, Limonaden und Bowlen gelöscht. Unter Oskar Martis Anleitung kann man sich getrost ans Brotbacken wagen, sogar das Ansetzen von Likören aus sebstgesammelten Beeren und Kräutern wird zum Kinderspiel. Viel Zeit verwendet Oskar Marti, um die Gaben des Sommers für den Winter haltbar zu machen - natürlich nicht in der Tiefkühltruhe, sondern im Einmachglas. Wer wie er den Aufwand nicht scheut, Marmeladen und Chutneys einzukochen, Früchte und Beeren einzulegen oder Kräuter zu aromatischen Pasten zu mischen, der wird in der kalten Jahreszeit tausendfach belohnt. Auch Flavia Travaglini hat den Sommer eingefangen - mit Pinsel und Farben. Ihre zauberhaften Aquaralle stehen den phantasievollen Rezepten Martis in nichts nach.


 
Andrea Camilleri
Von der Liebe zum Radfahren
2009, gebunden, sFr. 16.00
ISBN 978-3-499-24988-4

Mit dem Fahrrad durch den Krieg: Eine wahre Geschichte!

Juli 1943: Auf Sizilien stehen sich deutsche und alliierte Truppen gegenüber. In dieser gefährlichen Situation flüchtet sich der junge Andrea Camilleri mit seiner Familie in die Villa einer Tante in Serradifalco. Nur den Vater müssen sie zurücklassen. Als Andrea es vor Sehnsucht nicht mehr aushält, fährt er mit seinem Fahrrad über zerbombte Strassen und Minenfelder bis nach Porto Empedocle, um seinen Vater zu finden. Und er schwört sich: Wenn er diese Fahrt überlebt, wird er seinem Fahrrad zum Dank eine Geschichte widmen. Hier ist sie.

Mit Bildern des berühmten Fotografen Robert Capa



Hrsg. Gudrun Fischer
Darwins Schwestern. Porträts von Naturforscherinnen und Biologinnen
2009, broschiert, sFr. 32.90
ISBN 978-3-936937-67-1

Seit vielen hundert Jahren unternehmen Frauen Expeditionen, forschen in Laboren, katalogisieren Tiere, Pflanzen und Daten aus der Natur, entwickeln Theorien. Sie haben bahnbrechende Erfolge in der biologischen Forschung und stehen damit dem weltberühmten Naturforscher Darwin in nichts nach. Diese Frauen hatten Einfallsreichtum, Intelligenz und Mut, doch sie mussten sich mit Ehemännern oder dominanten Kollegen herumschlagen, verdienten wenig Geld und bekamen keine anerkannten Posten - nur wenige sind wirklich berühmt geworden.

Die Porträtsammlung schliesst eine Wissenslücke: Die Autorinnen richten den Blick auf Pionierinnen der Naturforschung, beleuchten Lebenswege von Forscherinnen aus dem letzten Jahrhundert und lassen Nobelpreisträgerinnen zu Wort kommen. Und nicht zuletzt werden jüngere Wissenschaftlerinnen vorgestellt, die heute in biologischen Fächern ihre Karriere aufbauen. Porträtiert werden u.a.: Maria Sibylla Merian (Insektenkunde), Amalie Dietrich (Zoologie und Botanik), Margarete von Wrangell (Pflanzenernährung), Elisabeth Schiemann (Genetik), Elisabeth Mann Borgese (Meeresschutz), Christiane Nüsslein-Volhard (Entwicklungsbiologie), Karin Lochte (Meeresbiologie), Barbara McClintock (Genetik), Birgit Sattler (Limnologie/Mikrobiologie).



Gisula Tscharner
Wald und Wiese auf dem Teller. Neue Rezepte aus der wilden Weiberküche
2009, gebunden, sFr. 39.90
ISBN 978-3-03800-404-2

Der gelernten Theologin und Wildpfanzenfachfrau Gisula Tscharner sind die einheimischen Wildpflanzen längst zu guten Freunden und Lehrerinnen geworden, unsere Urgeschwister und wissenden Vorfahren sind sie sowieso. Auf ihren kulinarischen Streifzügen sucht sie nicht ausgefallene Pflanzen in heilen Welten, sondern begeistert sich für die ganz gewöhnlichen, alltäglichen und unspektakulären Gewächse: Brennnessel, Löwenzahn, Gänsefuß und andere Unkräuter, die sich rasant verbreitende Rottanne oder Beeren von Holunder, Eberesche und Schwarzdorn.

Geordnet nach acht typischen Lebensräumen werden die Wildpflanzen beschrieben, die dort meist gehäuft vorkommen und sich zum Verzehr eignen. Dazu gibt es 160 neue Rezepte, die meisten absolut alltagstauglich und einfach in der Zubereitung.

Die Fotografien von Ulla Mayer-Raichle vermitteln die Erfahrungen und Botschaften der Autorin in wunderschöner und erregender Weise.



Ulrich Holbein
Narratorium
2008, gebunden, sFr. 66.-
ISBN 978-3-250-10523-7

Kein Jahrgang ohne Klassenkasper, kein Kartenspiel ohne Joker, keine Regel ohne Ausnahme – unheilige und heilige Narren kommen in den besten Familien vor. Vorwärtsgetrieben von ihren törichten Träumen, kämpfen sie gegen wechselnde Windmühlen, Götter, staatliche Behörden oder andere dubiose Übermächte.

In seinem aberwitzigen Kompendium der weltlichen und geistlichen Narretei sammelt Ulrich Holbein die unglaublichen Lebensgeschichten von über dreihundert lebenden und historischen Persönlichkeiten. Er lässt unterschätzte Übermenschen aus den Nebeln der Weltgeschichte hervortreten und wirft neues Licht auf bewährte Heilige wie Franz von Assisi, den Dalai Lama oder Pater Anselm Grün. Die Viten von Laozi, Kaspar Hauser, Peter Handke bis Osama bin Laden bieten Stoff für dieses hochamüsante und welthaltige Erzählwerk. Ein gigantomanisches Sammelsurium kultureller Kuriosa, in dem sich Prinz Charles neben Sexguru Osho, Mohammed Ali neben Nina Hagen und Papst Benedikt XVI. Seite an Seite mit Till Eulenspiegel findet.

Eine unverzichtbare Fundgrube für die Liebhaber kurioser Enzyklopädien, eine raffiniert wissensstrotzende Summa summarum der Torheiten und Genialitäten der Weltgeschichte, von A bis Zett erzählt von Ulrich Holbein.




Florianne Koechlin
PflanzenPalaver
Belauschte Geheimnisse der botanischen Welt
2008, gebunden, sFr. 35.80
ISBN 978-3-85787-399-7

Lange galten Pflanzen als eine Art natürliche Automaten mit eingebauten Programmen, die ihr Dasein bestimmen. Aber das ändert sich. Die Biologin Florianne Koechlin hat sich auf die Reise gemacht zu denen, die sich in die Geheimnisse von Pflanzen vertiefen: Bauern in Österreich und Indien, die dank einzigartiger Vielfalt üppige Erträge erwirtschaften; Forschende in Universitätslabors, die mit modernsten Methoden die Sprache der Pflanzen untersuchen und bei den Gewächsen sogar nervenähnliche Strukturen orten; intuitiv Wissende und Künstlerinnen, die sich Pflanzen auf ganz unterschiedliche Weise annähern und neue Zugänge finden.

Es gelingt Florianne Koechlin, aus diesen Mosaikstücken ein neues Bild der Pflanze zu entwerfen, das vielfältiger, spannender und aufschlussreicher ist als alles, was Sie bisher geglaubt haben über Pflanzen zu wissen.

„Eine Autorin, die sehr neugierig ist, und das wirkt ansteckend.“ Deutschlandradio Kultur

„Florianne Koechlin selbst repräsentiert jenen neuen Typus von WissenschaftlerIn, die ihre Rolle als Beobachterin in der Beschreibung niemals ausblendet.“ Arche Noah Magazin




Elisa Hilty
Apfelfrau & Nelkenmann
Zaubermärchen aus aller Welt
2008, broschiert, sFr. 37.-
ISBN 978-3-7296-0765-1

Dieser Band enthält 27 Märchen aus aller Welt. Die Herausgeberin hat sie in den vergangenen 24 Jahren immer wieder erzählt und vertieft. Sie gehören zu ihren liebsten Geschichten. Die Märchentexte selbst bilden die eigentliche Substanz des Buches, die Kommentare dazu sind Nachklänge, die als Impuls für weiterführende Gedanken zu verstehen sind.

Einklang: „Iss diese Wurzel“, sagte die Schlange.
Acht wunderbare Märchen von der wundersamen Empfängnis, die auf vielfältige Art berichten, woher Märchenkinder kommen.

Zweiklang: Schöner als Himmel und Erde.
Die sieben Märchen von einer Pflanzenbraut oder einem Pflanzenbräutigam sind eindrückliche Liebesgeschichten.

Dreiklang: „Weshalb weinst du?“, fragte das Füchslein.
In zwölf Märchen spielt die Hilfe eines Tieres oder eines anderen jenseitigen Helfers eine lebensnotwendige Rolle.




Quint Buchholz und Michael Krüger
Wer das Mondlicht fängt. Bilder und Gedichte
2008, gebunden, sFr. 15.90
ISBN 978-3-8363-0116-9

Michael Krüger und Quint Buchholz lassen "den Himmel dichten": Der Schriftsteller folgt dem Mond in seinen Texten wie einem alten Bekannten, der die wachen Stunden der Nacht besser kennt als jeder andere. Der Illustrator taucht seine Bilder dazu in ein Mondlicht, das von den schönsten und tiefsten Geheimnissen der Natur und der Menschen erzählt. Eindringliche Texte und grossartige Bilder verbinden sich so zu einem "himmlischen" Ganzen.




Detlef Bluhm
Die Katze, die Anchovis liebte
Vom Weg der Katze durch die Schlagzeilen
2008, gebunden, sFr. 24.90
ISBN 978-3-431-03684-8

„Wer Katzen liebt, kann gar nicht genug kriegen von dieser Katzenliteratur.“ Kölner Stadt-Anzeiger

Wenn Katzen Schlagzeilen machen, schreiben sie die erstaunlichsten Geschichten: So erzählt dieses Buch von Katzen, die Kindern das Leben retten, die aus Versehen durch die Welt reisen, die von ihren reichen Besitzerinnen mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt werden oder die Anlass zum Streit in skurrilen Prozessen geben. Zahlreiche ausgewählte Meldungen aus der Presse sind hier zusammengestellt und kommentiert worden, und bieten einen Überblick über die witzigsten und interessantesten Katzenartikel.

Eine Zeitungsauslese der besonderen Art – ergänzt mit Fotografien von Isolde Ohlbaum.




Oliver Sacks
Der einarmige Pianist. Über Musik und das Gehirn
2008, gebunden, sFr. 36.40
ISBN 978-3-498-06376-4

2009, Taschenbuch, sFr. 19.60
ISBN 978-3-499-62425-4

Oliver Sacks ist berühmt für seine brillanten Geschichten, die uns tief in die Welt des menschlichen Geistes und Gehirns führen und unser Verständnis des menschlichen Wesens erweitert haben – und dies mit seiner einzigartigen Mischung aus empathischer Erzählkunst, wissenschaftlicher Gelehrsamkeit und dem Blick für das Kuriose. In seinem neuesten Buch erzählt Sacks von Menschen, die nach einer Hirnverletzung ihre Musikalität verlieren, und von anderen, die durch eine solche Verletzung erst Musikalität entwickeln, ja von Musik geradezu besessen sind. Sacks erweist sich wieder als Meister der Menschenbeschreibung und entdeckt an scheinbaren Defekten die besonderen Qualitäten der Menschen – wie beim einarmigen Pianisten Paul Wittgenstein, für den die grossen Komponisten Benjamin Britten, Paul Hindemith, Richard Strauss und Maurice Ravel eigens Stücke für die linke Hand schrieben. Musik, so zeigt Sacks, hat die einzigartige Kraft, das Gehirn in ganz bemerkenswerter und komplexer Weise zu verändern, und wir Menschen sind eine musikalische Spezies – nicht nur eine sprachliche. Musik zieht uns unwiderstehlich in ihren Bann.

„Das ist Literatur, wie sie nur wenige, Freud vielleicht und C. G. Jung, schreiben konnten, und es ist zugleich sachliche Information.“ Die Zeit


Gebundene Ausgabe:




Taschenbuch:





Hrsg. Evelyn Steinthaler
Frauen 1938. Verfolgte – Widerständige – Mitläuferinnen
2008, gebunden, sFr. 40.50
ISBN 978-3-85286-161-6

Österreich verschwand im März 1938 durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten aus der internationalen Staatengemeinschaft. Fragen nach Täterinnenschaft und Opferstatus österreichischer Frauen sind bis heute nicht ausreichend erarbeitet.

70 Jahre nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im März 1938 erscheint 2008 das Buch über Täterinnen, Verfolgte und Mitläuferinnen.
Abseits der Faszination des Bösen folgt „Frauen 1938“ anhand von Interviews mit Zeitzeuginnen (Ceija Stojka, Dagmar Ostermann, Katharina Sasso u.a.) und literarischen (Sabine Gruber, Elfriede Jelinek, u.a.), sowie historischen Beiträgen, den Spuren von Österreicherinnen nach dem „Anschluss“, und bereichert die Diskussion um neue und sehr interessante Beiträge.

Jüdinnen, Romi, Frauen im Widerstand, verschleppte Zwangsarbeiterinnen, aber auch Mitläuferinnen und Frauen auf Seiten der Nazis stehen im Zentrum des Bandes.







Nikolaus Heidelbach
Was machen die Mädchen?
2008, Bilderbuch, sFr. 29.-
ISBN 978-3-407-79371-3

Was machen die Jungs?
2008, Bilderbuch, sFr. 29.-
ISBN 978-3-407-79370-6

Von Antraut bis Zeralda, von Alfred bis Zacharias: Was Mädchen und Jungs von A-Z tun, ist überraschend, geheimnisvoll und komisch, ein Spiel mit der Wirklichkeit der Phantasie. Ein königlicher Spass. Zwei hintersinnige Bilderbücher, die zu dem Schönsten gehören, was das Heidelbachsche Oevres zu bieten hat - endlich wieder in der Originalgrösse lieferbar.

„Kultbücher, nicht nur für Kinder.“ Der Tagesspiegel

„Einfach, klar, komisch, sanft und immer mit einem kleinen mokanten Lächeln in den Mundwinkeln....“ Tages Anzeiger

„Für Kinder und Erwachsene gleichermassen arbeiten, das Naive mit Humor verbinden, eine gewisse Hintergründigkeit und Bissigkeit an den Tag legen – diese Künstlerhaltung transportieren seine Bilder und Illustrationen schon seit 20 Jahren.“ Die Zeit



Was machen die Mädchen?



Was machen die Jungs?



Ulrich Woelk
Sternenklar. Ein kleines Buch über den Himmel
2008, gebunden, sFr. 28.50
ISBN 978-3-8321-8060-7

Was schenkt ein Astronom seiner Tochter zur Einschulung? Natürlich ein Fernglas. Damit kann Stella ihren Glücksstern am Nachthimmel suchen. Doch welcher Lichtpunkt ist wirklich ein Stern und was unterscheidet ihn von einem Planeten? Stellas Vater erklärt ihr nach und nach den Kosmos. Anschaulich und leicht verständlich erläutert er die Gravitation, die er als den Klebstoff des Himmels bezeichnet, sagt, wie die Menschheit zum Heliozentrischen System kam, erklärt die Himmelsrichtungen und den Kalender ebenso wie die Relativitätstheorie oder das Navigationssystem.

Doch Ulrich Woelks elegant und klar geschriebenes Buch liest sich auch als Reflexion über die Vaterschaft. Mit Stolz und Freude folgt er den unverbildeten Gedankengängen seiner Tochter und erlebt durch die Augen des eigenen Kindes die Entdeckung des Himmels noch einmal – vom ersten Staunen über den leuchtenden Mond bis zum Verständnis der komplexen Zusammenhänge unseres Universums.

Wie kaum ein anderer kann der Schriftsteller und Astrophysiker Ulrich Woelk das Universum erklären. Und er tut dies bildhaft, verständlich und anrührend. Ein Astronomie-Buch für Erwachsene und Kinder.




Elisabeth Bronfen
Tiefer als der Tag gedacht.
Eine Kulturgeschichte der Nacht
2008, gebunden, sFr. 53.-
ISBN 978-3-446-2310-1

Vor allem Anfang an war die Nacht. Alle Schöpfungsgeschichten beginnen damit, dass die ewige Nacht vom Tag überwunden wird. Dessen Sieg aber bleibt unvollkommen, denn die Nacht kehrt immer wieder. Und in der Nacht erwacht eine eigene Welt. Es schlägt die Stunde der Erscheinungen, der Verwandlungen, der Übertretungen. Von solchen Szenen handelt Elisabeth Bronfens neues Buch. Weil sich die Szenen der Nacht der Logik des Tages entziehen, sind sie nicht mit einem Begriff zu fassen, sondern werden auf der Bühne, in Romanen oder im Kino erzählt. Das beginnt mit den Schöpfungsmythen der frühen Griechen, führt über Shakespeare und Milton zur Romantik. Die Psychoanalyse ist die erste Wissenschaft, die von der nächtlichen Logik systematisch Gebrauch macht, im Film noir verschmilzt die Dunkelheit des Kinosaals mit der Handlung auf der Leinwand. Und wenn die Kamera den Sunset Boulevard rückwärts in die Dämmerung hineinfährt, werden die Zuschauer von jenem Zauber der Nacht umfangen, den dieses Buch in einer grossen Geschichte beschwört.




Richard Sennett
Handwerk
2008, gebunden, sFr. 39.90
ISBN 978-3-8270-0033-0

Eine fulminante Kulturgeschichte unseres Verhältnisses zur materiellen Welt — ein ebenso überraschendes wie notwendiges Plädoyer, sich wieder auf die Welt der Dinge und der Arbeit einzulassen.

Wenn Richard Sennett, einer der herausragenden Soziologen und Kulturphilosophen der Gegenwart, von Handwerk oder handwerklichem Können spricht, so meint er mehr als nur technische Praxis. Er beschreibt damit einen fundamentalen menschlichen Impuls, das Bestreben, eine Tätigkeit um ihrer selbst willen gut zu machen. Auch ein Arzt, Erzieher, Künstler oder Linux-Programmierer kann – und und sollte – „sein Handwerk verstehen“. Indem er aus seinem stupenden interdisziplinären Wissen schöpft, zeigt Sennett auf, dass die Geschichte, insbesondere die Geistesgeschichte, eine markante Trennlinie zwischen Praxis und Theorie, Technik und Ausdruck, Macher und Nutzer gezogen hat. Unsere heutige Gesellschaft leidet noch immer unter diesem historischen Erbe, denn bei allem offenkundigen Materialismus haben wir paradoxerweise häufig ein gespaltenes Verhältnis zu den realen materiellen Dingen um uns herum. Die Frage, ob und wie wir uns dieser materiellen Wirklichkeit stellen wollen, besitzt für Sennett jedenfalls eine entscheidende ethische Relevanz.
Richard Sennetts neues Buch ist eine fulminante und breit angelegte Kulturgeschichte, die anhand zahlreicher Beispiele – von der Werkstatt eines Antonio Stradivari bis zu den Forschungslabors moderner Wirtschaftskonzerne – unser Verhältnis zur Aussenwelt klug und kritisch durchleuchtet. „Handwerk“ ist ein eindrückliches Plädoyer dafür, sich wieder auf die Welt der Dinge einzulassen.

„Der amerikanische Soziologe Richard Sennett ist insofern ein Menschenwissenschaftler, al er den ganzen Reichtum menschlicher Lebens- und Ausdrucksformen in den Blick nimmt.“ Die Zeit




Hans Schmitter
Ds Bärner Münschter
2008, gebunden, sFr. 30.00
ISBN 978-3-7296-0750-7

„In der Zeit von Oktober 1982 bis August 1986 erschienen in der Rubrik „Vor Jahr und Tag“ im „Bund“ berndeutsche Aufsätze von Hans Schmitter über das Berner Münster. Zwanzig Jahre nach dem Tod des Autors werden sie nun gesamthaft neu publiziert, mit Bildmaterial aus alten und neuen Quellen.
Das Berner Münster gilt als bedeutendstes spätgotisches Baudenkmal der Schweiz. Für die Beschreibung seiner Baugeschichte und Ausstattung gibt es umfangreiche Fachliteratur, die dem Verfasser – neben Archiven und Bibliotheken – für seine Artikel zur Verfügung stand. Es ging ihm aber weniger um kunstgeschichtliche Betrachtungen als darum, einzelne Aspekte aus der Geschichte des Münsters sorgfältig zu recherchieren und unterhaltsam – teils in humorvoller Dialogform, teils anekdotisch – zu erzählen. Auch wer den Bau in- und auswendig zu kennen glaubt, wird beim Lesen auf Überraschendes stossen. So wissen zum Beispiel die wenigsten, wer den Grundstein für das Münster gelegt hat. Wer war dieser grosse Unbekannte – Schultheiss Rudolf Hofmeister? Wie kam die Reliquie des Schutzpatrons, des heiligen Vinzenz, von Köln und wie kam der Abendmahlstisch von Lausanne nach Bern? Weshalb wurde der Chorlettner abgebrochen, und warum entkamen 65 Heilige der Strenge des Bildersturms?

„„Ds Münschter erhalte, ja, das wei mer. Es darf sogar öppis choschte.“ So heisst es im Aufsatz über den Sandstein. Das Bild-Text-Büchlein trägt hoffentlich dazu bei, dass möglichst viele diese Meinung des Verfassers teilen.“ Hans Schmitter jun.




Walter Aebischer, François de Capitani
Kochen wie im Alten Bern
2008, gebunden, sFr. 27.-
ISBN 978-3-7272-1193-5

Dieses Buch ist Geschichts- und Kochbuch in einem. Zuerst werden die „Orte des Geschehens“ – von der Vorratskammer bis zum Salon – eindrücklich geschildert. Danach folgen viele Rezepte und deren gelungene Interpretation für die heutige Küche – eine einmalige kulinarische Entdeckungsreise in die Vergangenheit.

Freude am Essen und Neugier waren die Triebfedern für die Entstehung dieses Kochbuchs: was hat man im 18. Jahrhundert gegessen? Wie wurde gekocht? Wie das Essen aufgetragen? Dazu gibt es viele unterschiedliche Quellen. Doch die Frage, wie es denn wohl geschmeckt hat, lässt sich nur beantworten, indem man die Rezepte ausprobiert.
Herausgekommen ist eine erstaunliche Vielfalt an Gerichten, die man im alten Bern aufzutragen pflegte: süss, sauer, deftig, raffiniert – ein kulinarischer Genuss, der weit über die üppig beladene Berner Platte hinausgeht. Und dank den vielen exotischen Gewürzen sind die Speisen nicht nur schmackhaft, sondern auch sehr bekömmlich.





Hrsg. Robert Wildhaber und Leza Uffer
Der Schweizer Märchenschatz
2007, gebunden, sFr. 48.-
ISBN 978-3-7205-3031-6

Ein Schmuckstück in bester Diederichs Märchen-Tradition.
Der Drächengrudel, das Zwerglein Türliwirli, die Schlangenkönigin, das Fröschlein mit dem roten Halsband – die schönsten, frechsten und lustigsten Märchen der Schweiz in einem Band.

Diese aufwändig gestaltete Ausgabe mit farbigen Zeichnungen und Vignetten versammelt den reichen und bunten Märchenschatz der Schweiz. Insgesamt 68 Märchen entführen in eine sagenhafte Welt, in der es gern auch mal derber zugeht. Drei der Märchen werden in Mundart erzählt, die anderen stammen aus der Deutschschweiz oder wurden aus dem Französischen, Rätoromanischen und Italienischen ins Deutsche übertragen. Karin Widmers Illustrationen machen den Band zu einem echten Kunstwerk.




Hrsg. Ludger Lütkehaus
Mythos Medea. Texte von Euripides bis Christa Wolf
2007, Taschenbuch, sFr. 24.50
ISBN 978-3-15-020006-3

Verführerisch, sündig, ruchlos und grausam! Medea, die aus Rache, Enttäuschung und Eifersucht zur Mörderin wird, gehört zu den faszinierendsten Figuren der griechischen Mythologie. Die ambivalente Frauengestalt, die liebt und mordet, kämpft und zaubert, hat die großen Autoren und Philosophen von der Antike bis in die Gegenwart zu zahlreichen Interpretationen und literarischen Bearbeitungen angeregt. Die wichtigsten Texte sind in diesem Band versammelt. Ludger Lütkehaus hat die Texte zum "Mythos Medea" ausgewählt und kenntnisreich kommentiert: von Euripides, Ovid und Seneca über Boccaccio, Lessing und Nietzsche bis zu Heiner Müller, Anna Seghers und Christa Wolf.








Axel Hacke
Der kleine König Dezember
1993, gebunden, 62 Seiten, sFr. 13.80
ISBN 978-3-88897-223-2

2003, Audio-Hörbuch, 60 min, sFr. 28.90
ISBN 978-3-89940-268-5

Die Kindheit liegt am Ende des Lebens. Ob das gut ist? Das muss der kleine König selbst sagen. Man kann ihn alles mögliche fragen. Kann mit ihm auf dem Balkon liegen und die Sterne anschauen und über Unsterblichkeit reden. Kann die Schachteln anschauen, in denen er seine Träume aufbewahrt. Oder man geht mit ihm durch die Stadt und sieht, was man noch nie gesehen hat. Das ist sehr schön.

"Vielleicht bräuchte jeder einen kleinen König und jede Menge Träume, handlich abgepackt" FAZ



gebunden:



Audio-Hörbuch:



Adriana Dorsett u. Henning Löhlein
Die Weihnachtshäsin
2007, gebunden, sFr. 18.90
ISBN 978-3-455-38028-6

Weihnachten soll ausfallen? Niemals! Das ungewöhnlichste Weihnachtsmärchen der Saison!

Der Weihnachtsmann ist krank und braucht eine Vertretung. Auf die Stellenausschreibung melden sich jedoch insgesamt 331 Fabelwesen – und so muss ein Wettrennen um diesen anspruchsvollen Job entscheiden. Allen eine Nasenlänge voraus: Madame Lapin.
Ein massgeschneiderter Auftrag für Madame Lapin, die Osterhäsin – schliesslich sind in ihrem Beruf Organisationstalent und Schnelligkeit gefragt. Und als alleinerziehende Mutter einer vielköpfigen Hasenbande bricht es ihr das Herz bei dem Gedanken an die traurigen Kinderaugen, wenn am Heiligen Abend die heiss ersehnten Geschenke fehlen.
Doch es gilt, gegen den aalglatten bösen Wolf, das listige Glücksschwein und den eitlen Froschkönig anzutreten. Keine leichte Aufgabe für eine zarte weisse Häsin. Eine urkomische Geschichte aus der Fabelwelt der Wölfe im Lammfellmantel, Ferrari fahrenden Glücksschweine und der Frösche mit einer Schwäche für Escargot-Confit.




Martin Mühlethaler, Philipp Stämpfli
Bern im Aufbruch. Das Völlger-Panorama von 1894
2007, Multimedia-CD, sFr. 39.-

Im Sommer 1894 schleppt der Fotograf Hermann Völlger seine Fotoausrüstung zusammen mit den schweren Glasplatten auf den soeben fertig gestellten Münsterturm und nimmt dort eine Ansicht der Stadt Bern in acht Bildern auf. 113 Jahre später entsteht aus diesen acht Fotos ein digitales Panorama, das Sie jetzt als Multimedia-CD in Ihren Händen halten.

Auf dem Panorama lassen sich über 600 historische – zum Teil unveröffentlichte – Fotos abrufen, die einen spannenden Einblick in das Leben der Bernerinnen und Berner zu jener Zeit geben. Auf einen Mausklick begegnen wir den Menschen in den Gassen, hören Musik von damals, lachen über Anekdoten und Bonmots, schmunzeln über die Jugenderinnerungen von Rudolf von Tavel (Originalaufnahme), sehen den ersten in Bern gedrehten Film, und lassen uns mit kurzen Hörtexten in die Vergangenheit versetzen.

Die Bilder und Texte auf dem Panorama sind thematisch gegliedert. Das Begleitbuch zur CD enthält zu jedem Thema einen Einführungstext und erzählt von kleinen Ereignissen und grossen gesellschaftlichen Umwälzungen in diesem bewegten Jahr.




Alexander Pechmann
Die Bibliothek der verlorenen Bücher
2007, Halbleinen, sFr. 37.60
ISBN 978-3-351-02650-9

Gibt es eine Bibliothek nie erschienener Bücher? Sie werden staunen, welche dramatischen Schicksale hinter verschollenen Werken stecken und was der Weltliteratur entging.
Amüsant und fesselnd spürt Alexander Pechmann Werke auf, die durch Unfälle und Zufälle, im Wahn oder im Zorn, mit Absicht oder schlicht aus Versehen vernichtet wurden oder verlorengingen. Ihre Schicksale und Geheimnisse werden hier erstmals erzählt: von Dostojewski bis Flaubert, von Thomas Mann bis Hemingway.
In der Bibliothek der verlorenen Bücher sind sie verwahrt: all die verschollenen, zerstörten, ungeschriebenen und imaginären Bücher. Kostbares von Lord Byron, Balzac, James F. Cooper, Joyce, Kafka, Puschkin, Laurence Sterne u. v. a. Humorvoll erzählt und mit allerlei biographischen Anekdoten versehen, schickt uns Alexander Pechmann auf eine wundersame Wanderung durch die verborgene Bücherwelt. Auf der amüsanten Reise durch die Literaturgeschichte begegnet man u. a. einer bizarren Bücherkarawane im alten Persien, Hemingways Reisetasche, einer barbarischen Schreibmaschine, einigen Kammerjungfern und Bauchrednern, Puschkins Hasen und Herman Melvilles verlorener Insel.

"Die imaginäre Bücherei, die in diesem überaus lesenswerten Band von der Antike bis zur Gegenwart zusammengestellt wird, spricht in fundierter Recherche und anekdotischen Miniaturen über Verluste und uneingelöste Vorhaben, über grosse Konzepte und ihr nicht selten klägliches Scheitern, über Unglücke und Verzagtheiten, aber auch über Ignoranz und Tücke von Mit- und Nachwelt. Ein farbenreicher Schmökerstoff." Badische Neueste Nachrichten

"Atmosphärisch dicht geschrieben ist der bibliothekarische Raum, den uns Pechmann eröffnet, gefüllt mit Zärtlichkeit für die verlorenen Bücher, meist amüsant, oft poetisch ... und immer reich an Informationen." Giessener Allgemeine




Hrsg. Anjela Schischmanjan, Michaela Wünsch
female hiphop. Realness, Roots und Rap Models
2007, broschiert, sFr. 25.80
ISBN 978-3-931555-78-8

"...I break into a lyrical freestyle, grab the mic, look into the crowd and see smiles, cause they see a woman standing up on her own, I’m a mess around and flip the scene into revers, (with what?) with a little touch of Ladies First" Queen Latifah

In den mittlerweile drei Jahrzehnten seit seiner Geburtsstunde spielten Frauen im HipHop eine zentrale Rolle, sei es als Label-Betreiberin, MC oder Produzentin.

Von den Medien wie auch der Szene oftmals nur als Randphänomen wahrgenommen, stellt dieses Buch erstmals die Geschichte der Frauen im HipHop dar, von den Anfängen mit Sylvia Robinsons Sugarhill Records bis zu aktuellen Netzwerken und Initiativen wie www.femalehiphop.net. Eine Geschichte, die geprägt ist von der Auseinandersetzung mit diversen Weiblichkeits- und Männlichkeitsentwürfen, Rassismus und Homophobie. Daneben beschreiben Künstlerinnen wie Pyranja, Quoio oder Sookee in eigenen Beiträgen und Songtexten ihre HipHop-Entwürfe.

Das Buch ist eine historische Spurensuche, eine Bestandesaufnahme der heutigen Szene und ein Ausblick auf die Zukunft des HipHop.




Alan Weisman
Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde
2007, gebunden, sFr. 36.90
ISBN 978-3-492-05132-3

Was wäre eigentlich, wenn die Menschen plötzlich verschwinden würden? Erobert die Natur alles zurück, was der Mensch in Jahrtausenden geschaffen hat? Welche Spuren bleiben von uns?

Mit atemberaubender Phantasie und basierend auf Erkenntnissen von Paläontologen, Biologen, Geologen, Physikern, Architekten und Ingenieuren zeichnet Alan Weisman ein Bild von einer Erde ohne Menschen: was bleibt von all dem, was die Menschheit geschaffen hat, von unseren Häusern, Kirchen und Tempeln, den Städten, Staudämmen, Industrieanlagen, Feldern und Haustieren? Wo wird die Natur wieder wie sie ursprünglich war? Ein faszinierendes Szenario, eine Hommage zugleich an die Macht der Natur und alles Menschenmögliche.
Zweierlei wird dem Leser dabei vor Augen geführt: was der Mensch in Jahrtausenden zu schaffen vermochte und über welch unerhörte Macht die Natur verfügt.

Eines der grössten Gedankenexperimente unserer Zeit.




Jonathan Franzen
Die Unruhezone
Eine Geschichte von mir
gebunden, 2007, Sfr. 34.90
ISBN 978-3-498-2116-0

Jonathan Franzen über sich: über Kindheit, Vögel, deutsche Sprache, über Frauen und Charlie Brown. Wir lesen über eine Jugend im amerikanischen Mittelwesten und ein Erwachsenenleben in New York - mit berührenden Schilderungen etwa von Franzens Nöten beim Verkauf des Elternhauses nach dem Tod der Mutter und großartigen Verknüpfungen zwischen seiner gescheiterten Ehe, dem Problem der Erderwärmung und den Lebenslektionen, die man beim Beobachten von Vögeln lernt. Der Autor zeichnet das vielfarbige Porträt einer amerikanischen Mittelschichtfamilie unserer Zeit.




1000 Peace Women
Across the Globe
gebunden, 1012 Seiten, Englisch, zahlr.Abbildungen (s/w), 2005, Sonderpreis Sfr. 40.-
ISBN 3-03939-039-2

Millionen von Frauen arbeiten täglich für eine bessere Zukunft. Ohne Rücksicht auf ihre eigene Sicherheit sind sie unermüdlich aktiv für ihre Gemeinschaft. Sie plädieren für Versöhnung, fordern Gerechtigkeit und bauen wieder auf, was zerstört wurde. Sie arbeiten an vorderster Front in Krisen- und Kriegsgebieten, wie auch im Hintergrund auf der ganzen Welt. Buch und Projekt 1000 PeaceWomen Across the Globe haben das Ziel, die Aufmerksamkeit der Welt auf diese Frauen und ihre bisher fast unsichtbare, aber immens wichtige Arbeit zu lenken. Das Ziel ist es, solch mutige Frauen zu profilieren, und Licht auf ihre Arbeit und Leben zu richten, mit Hilfe dieses Buches, Ausstellungen, Filmen, Websites und weiterer Dokumentation. Die Idee stammt von der Schweizer Politikerin Dr. Ruth-Gaby Vermot-Mangold; Ethnologin, Nationalrätin und Europarätin. Bei ihren zahlreichen Besuchen in Kriegs- und Krisengebieten hat sie immer und überall Frauen angetroffen, die in gefährlichen Umgebungen und Situationen Wiederaufbau leisten und Friedensarbeit verrichten. Sie hat bemerkt, dass diese Frauen und ihre Arbeit ausserhalb der jeweiligen Gebiete kaum bemerkt oder anerkannt werden. Diese Tatsache inspirierte sie dazu, wenigstens eine symbolische Anzahl von 1000 Frauen zu nennen und für diese die Nomination für den Friedensnobelpreis 2005 zu erhalten.




Walter Hauser
Der Justizmord an Anna Göldi
Neue Recherchen zum letzten Hexenprozess in Europa
Gebunden, 2007, Sfr. 34.00
ISBN 978-3-85791-525-3

Am 13. Juni 1782 wurde Anna Göldi im Alter von 48 Jahren in Glarus enthauptet. Gemäss Anklage soll sie das zur Tatzeit achtjährige Töchterchen ihres früheren Dienstherrn Johann Jakob TschudiElmer (1747–1800), Arzt, Politiker und Richter, vergiftet haben.
Walter Hauser stiess bei seinen umfangreichen Recherchen auf bisher unbekannte Originaldokumente, die den rätselhaften Fall in einem neuen Licht erscheinen lassen und aufzeigen, dass der Justizmord an Anna Göldi – der Begriff wurde im Zusammenhang mit dem Prozess gegen Anna Göldi erstmals verwendet – bereits damals europaweit Empörung auslöste. Hauser lässt erstmals Zeitzeugen zu Wort kommen, die den Prozess verfolgten und unter Lebensgefahr öffentlich zu kritisieren wagten. Hausers Fazit: Das Todesurteil kam mit einem Zufallsmehr zustande und wurde von einem Gericht gefällt, das dafür nicht zuständig war.




Ariadne von Schirach
Der Tanz um die Lust
Broschiert, 2007, Sfr. 26.90
ISBN 978-3-442-31115-6

Jugend und Schönheit sind das Maß aller Dinge in unserer Gesellschaft. Alles scheint käuflich, alles wird mit Sex verkauft. Wie ist erotische Begegnung noch möglich in dieser entfremdeten Welt? Wie inszenieren wir uns selbst als begehrenswert, und wie können wir selbst noch begehren?
Die Körper sind explodiert und die Anteilnahme erkaltet. Nur die Erregung ist geblieben. Wir sind umgeben von Titten, Ärschen und Waschbrettbäuchen, und das ist nur die glitzernde Oberfläche der Fernseh- und Werbewelt. Leben wir in einer pornographischen Gesellschaft? In einer Gesellschaft, deren Mitglieder nur noch mit heruntergelassenen Hosen oder hochgezogenen Röcken vor dem Rechner sitzen und kein Interesse mehr an Partnerschaft haben?
Die 28-jährige Ariadne von Schirach widmet sich diesen Fragen ... und findet kluge und provozierende Antworten. Sie denkt nach über Pornographie, erotische Strategien, heutige Formen der Jagd nach Sex. Und wagt die These, dass der einzige Ausweg aus der ästhetischen Entfremdung und erotischen Überforderung - immer noch und immer wieder - die Liebe ist, das Wagnis echter Begegnung.
Sex und Liebe und ihre Bedingungen in der Gegenwart: Philosophisch, essayistisch stellt sich "Der Tanz um die Lust" diesem ewigen Thema und erzählt von Menschen und ihren Abenteuern in einer übersexualisierten Wirklichkeit.




Nils Johan Ringdal
Die neue Weltgeschichte der Prostitution
Gebunden, 2007, Sfr. 43.70
ISBN 978-3-492-04797-5

Jetzt endlich auf deutsch: die neue große Weltgeschichte der Prostitution. Die Entstehungsgeschichte dieses Buches ist so ungewöhnlich wie das Buch selbst. Der Historiker Nils Johan Ringdal begleitete seinen Lebensgefährten, der als Arzt im Auftrag der WHO Untersuchungen zu AIDS unternahm, auf dessen weltweitem Forschungsunternehmen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse kombinierte er mit seinen Studien. So entstand ein besonderes Buch: Anschaulich, detailreich und präzise beschreibt Ringdal die verschiedenen Formen der Prostitution durch die Jahrhunderte, von den Tempelhuren oder den antiken Hetären über die scheinbar idyllischen Sitten bei südseeischen Naturvölkern bis zu den geistreichen, gesellschaftlich hoch angesehenen Kokotten des 19. Jahrhunderts und den Callgirls unserer Zeit. »Eine Weltgeschichte der Sexualität, ein ganz besonderer Streifzug durch alle Zeiten und alle Schlafzimmer: Spannender kann Sozialgeschichte nicht sein«. Kirkus Reviev





Hannelore Schlaffer
Mode, Schule der Frauen
2007, gebunden, Sfr. 26.40
ISBN 978-3-518-41892-5

Hannelore Schlaffers Studie verfolgt den Bewusstseinswandel der Frauen in Bezug auf die Mode vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute: von dem aufwendigen Spiel mit der Kleidung, das nur bestimmten Gesellschaftsschichten vorbehalten war, und dem männlichen Spott darüber bis zum selbstverständlichen Umgang mit der Mode und ihrem Einzug in die Alltagskultur.
Bis ins 19. Jahrhundert ist die Mode für Frauen das wichtigste Mittel, sich öffentlich zu artikulieren. Was sie denken, wünschen, was sie sein und vorstellen wollen – all das drücken sie durch ihre Kleidung aus. Immer mehr übernehmen die Frauen den praktischen Stil der männlichen Mode. So dient sie heute einerseits der sozialen Anpassung, andererseits hat sie als Haute Couture an gesellschaftlicher Relevanz verloren.




Tanja Dückers
Morgen nach Utopia
2007, broschiert, Sfr. 16.60
ISBN 978-3-7466-2297-2

Mit Verve und der Lust am Disput beteiligt sich Tanja Dückers an aktuellen Debatten. Ihre Beiträge zur NS-Zeit und ihren Folgen, zu Problemen der osteuropäischen Nachbarn oder den USA widerlegen das Klischee der unpolitischen Generation. In ihren Reportagen beweist sich der besondere Blick für ungewöhnliche Schicksale, Orte und Perspektiven.

"Man muss Tanja Dückers fernab aller literarischen Moden als eine der wichtigsten Autorinnen ihrer Generation ansehen." Hamburger Abendblatt




Vandana Shiva
Erd-Demokratie
Alternativen zur Neoliberalen Globalisierung
2007, broschiert, Sfr. 34.-
ISBN 978-3-85869-327-3

Die eindimensional auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtete Globalisierung ist demokratiefeindlich. Sie bietet Hand zu unternehmerischer Dominanz und wirtschaftlicher Diktatur. Wenn dieses Diktat der Wirtschaft der bloss repräsentativen Wahldemokratie aufgepfropft wird, entsteht eine giftige Mischung aus religiösem Fundamentalismus und Rechtsextremismus. Die Wirtschaftsglobalisierung, so Vandana Shiva, "führt also nicht bloß zum Tod der Demokratie, sondern auch zu einer Demokratie des Todes, in welcher Ausgrenzung, Hass und Angst zum bevorzugten politischen Mittel werden, um Stimmen und Macht zu mobilisieren".
Die "Erd-Demokratie", für die Shiva in diesem Buch plädiert, wäre nicht nur eine planetare Demokratie, sondern eine erdbezogene, in der die Menschen in der Lage sind, über ihre ureigensten Bedürfnisse zu wachen und zu bestimmen, nämlich über die natürlichen Grundlagen des Lebens. Eine solche Demokratie wäre nicht universalistisch im Sinn von gleichmacherisch (wie die von den USA exportierte), sondern lokal und regional verankert – aber mit einigen zentralen universell gültigen Grundwerten.
An entscheidender Stelle steht die Frage nach dem Eigentum: Es gibt keine Demokratie, welche die Bestimmung darüber nicht zulässt, was auf dieser Erde Privateigentum werden darf und was nicht. In diesem Sinne trachtet dieses Buch auch nach einer Wiederbelebung jahrhundertealter Regelungen des Gemeinbesitzes, die es in praktisch allen Regionen dieser Welt dereinst gegeben hat.




Elisa Streuli
Mit Biss und Bravour
Lebenswege von Topmanagerinnen
2007, gebunden, Sfr. 44.-
ISBN 978-3-280-05195-5

Noch sind es wenige, aber es werden immer mehr: Frauen im Topmanagement. Wie haben es Topmanagerinnen geschafft, dahin zu kommen, wo sie heute sind? Welches waren ihre Sprungbretter und ihre Stolpersteine? Wie sieht ihre Work-Life-Balance aus und wo sehen sie sich in zehn Jahren? Dreizehn Frauen in der Chefetage erzählen ihre Geschichte. Die Geschäftsleitungsmitglieder und Direktorinnen in Schweizer Großfirmen berichten von ihrem Werdegang, von Familie, Ausbildung, Aufstieg und Hobbys, von der Unterstützung, aber auch von Hindernissen auf dem Weg zu ihrer heutigen Position. Daneben beleuchtet eine Headhunterin die Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus der Sicht der Firmen: Welche Rolle spielt das Geschlecht bei der Platzierung in Toppositionen? Wie steht es mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Und gibt es den idealen Weg nach oben? Das Buch liefert eine fundierte Analyse und gibt den Leserinnen wertvolle Ratschläge auf den beruflichen und privaten Weg mit.




Parsua Bashi
Nylon Road
Eine graphische Novelle, broschiert, 2007, Sfr. 29.90
ISBN 978-3-0369-5238-3

Eines Morgens beim Zähneputzen entdeckt Parsu, dass sie nicht allein ist. Da steht ein Kind in ihrem Badezimmer, ein kleines Mädchen, das ihr merkwürdig vertraut vorkommt. Es ist die sechsjährige Parsua, die erste in einer Reihe von Selbstbegegnungen, in denen sich die Autorin mit ihrer Herkunft und ihrem Weg in ein fremdes Land auseinandersetzt.

Nachdem Parsua Bashi ( 1966 Teheran) den Iran verlassen hatte und 2004 nach Europa gekommen war, beschloss sie, ein Comicbuch zu zeichnen und zu schreiben. Dies, um sowohl mit den Ereignissen, die zu ihrer Emigration geführt hatten unter anderem die Scheidung von ihrem iranischen Mann und das vom Gericht ausgesprochene Verbot jeglichen Kontakts zu ihrer Tochter sowie die Verachtung, auf die sie als junge geschiedene Frau stiess, wie auch mit dem Schock, dem Erstaunen und der Freude über das Leben im Westen, fertig zu werden.




Bibel in gerechter Sprache
Hrsg.: Ulrike Bail / Frank Crüsemann / Marlene Crüsemann / Erhard Domay / Jürgen Ebach / Claudia Janssen / Hanne Köhler / Helga Kuhlmann / Martin Leutzsch und Luise Schottroff
Gebunden, 2006, 2400 Seiten, SFr. 44.60
ISBN: 3-579-05500-3

Warum eine Bibel in gerechter Sprache?
Stellen Sie sich vor: Sie schlagen Ihre Bibel auf und können im Wortlaut entdecken, es gab sie, die Jüngerin, die Apostelin, die Diakonin... Sie lesen in Ihrer Bibel und können sicher sein, hier wird ernst genommen, dass Jesus Jude war.
Die Bibel in gerechter Sprache will den biblischen Alltag und damit auch die mitgemeinten Frauen sichtbar machen. Sie will diskriminierende Formulierungen überwinden, antijüdische und gewaltverherrlichende Begriffe vermeiden und die Vielfalt der biblischen Gottesbilder aufdecken.
Die Übersetzungen in der Bibel in gerechter Sprache sind verständlich, klar und poetisch und haben eine größtmögliche Nähe zu den Ursprungstexten.
Die Bibel in gerechter Sprache ist auf der Höhe des derzeitigen Forschungsstandes. Viele Texte wurden bereits in zahlreichen Gemeindegruppen und von privaten Leserinnen und Lesern erprobt.

Diese Bibel fordert heraus zur eigenen Stellungnahme und ermöglicht diese.




Pier Hänni
Wege zu Orten der Kraft
Plätze der Erholung, Inspiration und Heilung selbst finden
Gebunden, 2006, SFr. 29.90
ISBN 978-3-03800-278-9

Viele Menschen sehnen sich heute nach einem Ort, wo sie Kraft schöpfen und von den alltäglichen Dingen losgelöst das Leben erfahren können.
Das Buch geht auf die fünf am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Kraftorte ein:

Was ist ein Kraftort?
Wie findet man Kraftorte?
Wie verbinden wir uns mit der Kraft des Ortes?
Wie wirkt ein Kraftort auf uns?
Wozu können uns Kraftorte heute dienen?

Kraftorte sind überall zu finden. Das Buch beschreibt die verschiedenen Typen von Kraftorten mit ihrer jeweils spezifischen Wirkung auf Körper, Seele und Geist. Praktische Beispiele und Erfahrungsberichte zeigen, wie sie sich zur Erhaltung und Verbesserung des Wohlbefindens einsetzen lassen - als Orte der Kraft, Erholung und Heilung, der Einkehr und Meditation, der Inspiration und Erkenntnis, und vor allem als Orte, wo die Membran zwischen den verschiedenen Dimensionen des Seins durchlässiger ist.




Diverse Autorinnen
Föhngeflüster
Glarnerinnen erzählen
20 Porträts
Gebunden, 2006, SFr. 38.00
ISBN 3-85791-509-9

Geprägt vom Föhn sind sie alle. Wenn der warme Südwind Richtung Norden bläst, trägt er ihre Botschaften aus dem Tal, in dem die Berge steil in den Himmel ragen und die Menschen schon früh im 20. Jahrhundert den Industriealltag erlebten. Die Glarner Frauen von heute erzählen aus ihrem Leben, blicken zurück und in die Zukunft.
Da ist die Fabrikarbeiterin, die sommers auf der Alp ihren Verdienst mit Heuen aufbessert. Oder die Kabarettistin aus einer Musikerfamilie, die sich mit ihrer einzigartigen Kleinkunst einen Namen macht. Da ist aber auch die Volkskundlerin und langjährige Lehrerin an der Kantonsschule Glarus, die weit herum als «Tanti» bekannt ist, die Tibeterin, die seit Jahrzehnten im Glarner Hinterland ihre Kultur weiterpflegt, und die italienische Ordensschwester, die sich mit liebevoller Hingabe um Heimkinder kümmert.
Die Glarnerinnen zeigen das Glarnerland von einer anderen Seite – emotional, tiefgehend, aufrüttelnd, lebensnah.




Christine Iselin-Kobler
I sött langsam
Wi z Bärn gredt wird bim Loeb-Egge u am Chuchitisch
Broschiert, 2006, SFr. 27.00
ISBN 978-3-7296-0718-7

Eine Klage, die immer wieder zu hören ist: Die Jungen wüssten nicht mehr, was richtiges Berndeutsch ist. Gemeint ist damit vermutlich: Sie brauchen die schönen alten Wörter von früher nicht mehr oder nicht mehr gleich, sie reichern jeden dritten Satz mit demselben gesellschaftlich unkorrekten Kraftausdruck an, und überhaupt meinen sie, alles müsse Englisch sein.
Wenn ich das höre, wird mir mulmig zumute; denn auch ich weiss nicht, welches das einzig richtige Berndeutsch ist. Eines, das das 'l' nicht vokalisiert, also 'Vogel' sagt und nicht 'Vogu'? Eines mit 'Hand und Fuess' – und nicht mit 'Hang u Fuess'? Eines, das möglichst frei ist von englischen Elementen? Noch komplizierter wird die Sache, weil viele Bernerinnen und Berner unabhängig von ihrer sozialen Herkunft nicht immer gleich sprechen. Je nach Situation 'hocken' oder 'sitzen' sie. Finden etwas 'mega-out', 'verby' oder 'passé'. Sagen beruhigend Jede het sys 'Burdeli' oder 'Nimms easy'.




Der Silberlöffel
Kochbuch, gebunden, 2006, SFr. 69.50
ISBN 9-780-7148-9665-6

Der Silberlöffel (Il Cucchiaio dargento) ist so etwas wie die Bibel der italienischen Küche. Das Buch wurde in Italien innerhalb der letzten 50 Jahre mehr als achtmal aktualisiert und steht in nahezu jedem italienischen Haushalt. Auf 1.264 Seiten mit mehr als 2.000 Rezepten, begleitet von Fotografien und Illustrationen, wird die echte italienische Küche in ihrer ganzen Vielfalt nun endlich auch dem deutschsprachigen Publikum zugänglich gemacht.




Claudia Hempel
Zurück auf Los
Frauen erzählen aus der Arbeitslosigkeit
Gebunden, 2006, SFr. 35.80
ISBN 3-934920-93-4

Karriere, Erfolg, Aufstiegschancen - dem beruflichen Glück schien nichts im Weg zu stehen. Doch dann kam völlig unerwartet die Arbeitslosigkeit. Wie gehen Frauen mit der neuen Lebenssituation um? Dreizehn Frauen, von der Studienabsolventin bis zur ehemals hochdotierten Führungskraft, erzählen von einer völlig neuen Lebenssituation: der Arbeitslosigkeit. Der Bruch in ihren individuellen Erwerbsbiographien stellt sie vor die gemeinsame Erfahrung, wieder »zurück auf Los« geschickt zu werden. Beim anschließenden, oft demütigenden Bewerbungsmarathon begegnen sie alten Vorurteilen und neuen Ressentiments. Denn egal ob jünger oder älter, ob in Ost oder West lebend, gern werden arbeitslose Frauen wieder in tradierte Rollenmuster gedrängt. "Zurück auf Los" fängt in lebendigen Erzählprotokollen die vielfältigen Reaktionen der Frauen auf ihre Arbeitslosigkeit ein wie sie sich trotz aller Zurücksetzung den ironischen Blick auf ihre jeweilige Situation bewahrt haben und mit Energie und Phantasie neu zu orientieren beginnen.




Gisela Dachs (Hg.)
Jüdischer Almanach – Frauen
broschiert, 2006, SFr. 27.10
ISBN 978-3-633-54221-5

Seit Adam und Eva macht man sich ein Bild von Frauen. Wie sie sind, sein oder nicht sein sollen. Und nicht selten gerät es zum Klischee auf zwei Beinen – in jüdischen Zusammenhängen etwa in Gestalt der jiddischen Mame mit ihrer terroristischen Sohnesliebe oder der besten Ehefrau von allen. Der diesjährige Jüdische Almanach widmet sich Frauen, die in der Vergangenheit und Gegenwart den jeweiligen Rollenerwartungen entsprachen oder auch wirkungsvoll widersprachen. Denn immer wieder ist es Frauen gelungen, eigene Lebensentwürfe dem entgegenzusetzen, was ihnen von ihrer Zeit und Umwelt, von Tradition und Religion vorgegeben wurde. Jüdische Frauen in Israel, in den Vereinigten Staaten oder Europa – das Spektrum reicht von der deutsch-jüdischen Salondame bis zur israelischen Kriegswitwe, von der zionistischen Pionierin bis zur Jewish American Princess, von der häuslichen Hüterin der Tradition bis zur intellektuellen Vorkämpferin. Mit Beiträgen von Barbara Hahn, Barbara Honigmann, Viola Roggenkamp, Liliane Weissberg u. a. m.




Friedrich Ani und Quint Buchholz
Gregor oder Wohin die Träume tragen
2006, gebunden, mit vielen farbigen Bildern, SFr. 14.70
ISBN 978-37254-1420-8

Anstatt ein richtiger Sänger zu werden, wie es sich seine Eltern wünschen, liegt Pinguin Gregor viel lieber auf seiner Eisscholle und träumt: von grünen Wiesen, weißblauem Himmel, Bergen und einem Fluss. Dort trifft er auf eine Floßfahrtgesellschaft, die ihm netterweise ein Glas Bier überlässt. Gregor trinkt und plötzlich findet er sich auf seiner Eisscholle wieder - in Lederhosen! Was seine Eltern wohl dazu sagen?
Wie Gregor zu seinem neuen Beinkleid gekommen ist und welche Rolle dabei ein frisch gezapftes Bier spielt, erzählt Friedrich Ani in dieser skurrilen und witzigen Geschichte über einen Pinguin, der es schafft, Wirklichkeit und Traum miteinander zu verbinden. Und Quint Buchholz setzt Gregor so wunderbar in Szene, dass man sich regelrecht in seine Bilder hineinträumen kann.
Eine wunderbare Geschichte vom Mut, Träume zu verwirklichen.




Keto von Waberer
Vom Glück eine Leberwurst zu lieben
Und andere kulinarische Glossen
Gebunden, SFr. 23.60
2006, ISBN 978-3-938740-26-2

Knackig, bissig, spritzig – ein kleines kulinarisches Brevier zum Verschenken und Selberlesen.
Ein kleines kulinarisches Brevier zum Verschenken und Selberlesen - Ist es klug, beim ersten Rendezvous einen Tintenfisch zu bestellen? Wie weit sollte ein Mann bei der Demonstration seiner Kochkünste gehen? Und in welcher Tonlage kocht ein Schokoladenpudding? Dies und andere Fragen stellt die bekannte Schriftstellerin in diesem Büchlein - und die Antworten, die sie findet sind ebenso amüsant wie augenzwinkernd und lehrreich.




Marjane Satrapi
Huhn mit Pflaumen
Gebunden, 2006, SFr. 29.80
2006, ISBN 978-3-03731-006-9

Teheran 1958. Nasser Ali Khan, ein sagenhafter Tar-Spieler (Tar= traditionelle Laute aus dem Iran) will sterben, weil seine Frau im Streit sein unersetzliches Instrument zerbrochen hat. Er beschliesst, sich hinzulegen und auf den Tod zu warten. Nicht einmal seine Lieblingsspeise Huhn mit Pflaumen kann ihn davon abhalten.
In "Huhn mit Pflaumen” erzählt Marjane Satrapi die letzten acht Tage im Leben ihres Grossonkels Nasser Ali Khan wie ein orientalisches Märchen.
Marjane Satrapi, 1969 in Teheran geboren, lebt heute in Paris und arbeitet an einer Trickfilmversion ihres Buches "Persepolis”, das mit über einer Million verkaufter Exemplare weltweit zu einem der erfolgreichsten Comics avanciert ist.





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