Buchtipps Gender/Feminismus:

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Barbara Potthast
Von Müttern und Machos
Eine Geschichte der Frauen Lateinamerikas
2010, broschiert, sFr. 31.90
ISBN 978-3-87294-936-3
Die erste epochenübergreifende Darstellung der Geschichte der Frauen und der Familie in Lateinamerika.
Adlige und bürgerliche Frauen, einfache Indianerinnen und Sklavinnen, Dienstmädchen und Fabrikarbeiterinnen
- sie alle kommen in diesem Buch zu Wort, denn bei aller Unterschiedlichkeit der Lebensverhältnisse eint diese
Frauen doch eine spezifische lateinamerikanische Kultur, die sich in den Geschlechterrollen niederschlägt.
Anschaulich durch viele Fallbeispiele und wissenschaftlich fundiert konfrontiert das Buch die Stereotypen von den
engelsgleichen Hausfrauen und Müttern und den verantwortungslosen, gewaltbereiten Machos mit der sozialen
Realität und wirft ein Licht auf beide Seiten.
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Claudia von Werlhof
Über die Liebe zum Gras an der Autobahn
Analysen, Polemiken und Erfahrungen in der "Zeit des Bumerang"
2010, broschiert, sFr. 35.80
ISBN 978-3-939623-21-2
In einer Zeit, in der wir mit den Folgen unseres Tuns schmerzlich konfrontiert werden, entlarvt die feministische
Wissenschaftlerin Claudia von Werlhof den patriarchalen Fortschrittsmythos als "Schöpfung aus Zerstörung",
die eine künstliche Gegen-Welt errichten will - gegen die Natur, gegen die Schaffenskraft der Frauen, gegen
die Welt der Mütter, gegen eine erdverbundene Spiritualität.
Das weltweite Scheitern des Projekts Moderne zeigt sie - mal polemisch, mal ironisch, aber immer scharf analysierend
- an folgenden Themen:
- Wissenschaftskritik und Alternativen zur Wissenschaft
- Patriarchat und Naturverhältnis
- Krieg und "Globalisierung"
- Frauenbewegung und Frauenstreit
- Spiritualität und / als Liebeserfahrung
Getrieben von der Leidenschaft für das Leben, erklärt Werlhof aber auch, wie ein Denken, das nicht dem
Fetisch Technik huldigt, sondern das Lebendige liebt und an einer Frauenkultur orientiert ist, zu einem anderen
Handeln führt - zum Aufbau einer post-patriarchalen Zivilisation.
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Gabriele Meixner
"Wir dachten alles neu". Die Feministin Erika Wisselinck und ihre Zeit
2010, Taschenbuch, sFr. 36.-
ISBN 978-3-939623-22-9
Die Publizistin Erika Wisselinck (1926 - 2001) hat die turbulente Frauenbewegung in Deutschland über Jahrzehnte
in vielfältiger Weise mitgestaltet. Diese Biografie zeigt ihren Weg zur konsequent feministischen Denkerin:
Als junge Journalistin analysierte und kritisierte sie die restaurative Politik der Adenauerzeit. Sie schuf ein
umfangreiches Werk an brillanten Hörfunksendungen und Zeitungsartikeln - und thematisierte dabei bereits Fragen,
die erst in den 70er Jahren ins Zentrum frauenpolitischer Diskussionen rückten. Sie engagierte sich in Bayern
als SPD-Politikerin und kam dann - als sie fast 50 Jahre alt war - mit dem Erfahrungsschatz der Einzelkämpferin
zur feministischen Bewegung.
In kogenialer Übersetzung übertrug sie die Werke der amerikanischen Philosophin und Theologin Mary Daly
ins Deutsche. Durch deren Patriarchatskritik radikalisiert, schrieb sie ihre viel beachteten Bücher "Frauen
denken anders" und "Hexen". Für Erika Wisselinck war Frauenbewegung immer zuerst eine Bewegung
in Frauen. Ausgehend von den alltäglichen Erfahrungen der Frauen, entwarf sie ein Denken, das feministische
Spiritualität, Philosophie und politisches Handeln miteinander verband. Ihre Sicht der Welt vermittelte sie
mit Humor und in einer klaren Sprache und trug so in einmaliger Weise zum Bewusstseinswandel der Frauen bei.
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Liselotte Lüscher
Eine Frau macht Politik. Marie Boehlen 1911-1999
2009, gebunden, sFr. 35.-
ISBN 978-3-85791-591-8
Es ist ein lebenslanger Kampf, den Marie Boehlen nicht nur für die Rechte der Frauen, sondern auch für
ihre eigenen führt: Geboren 1911 in Riggisberg im Kanton Bern, arbeitet die Juristin als Jugendanwältin,
präsidiert das bernische Aktionskomitee für die Einführung des Frauenstimmrechts und die SP Frauen
Schweiz. Als 1971 in der Schweiz das Frauenstimm- und -wahlrecht eingeführt wird, sitzt Marie Boehlen noch
im gleichen Jahr für die SP im Berner Stadtrat, danach im Grossen Rat des Kantons Bern.
Wer war die oft schroff und distanziert wirkende Frau, die nicht davor zurückscheute, sich unbeliebt zu machen,
und bis zu ihrem Tod 1999 aktiv blieb? Und wie beeinflusste sie die politische Entwicklung? Gestützt auf Marie
Boehlens unveröffentlichte Lebensgeschichte, ihre Briefe und Artikel sowie Aussagen von Zeitzeuginnen und
Zeitzeugen zeichnet Liselotte Lüscher ein vielschichtiges Bild der unermüdlichen Frauenrechtlerin, die
sich ganz einfach weigerte, an unveränderbare Realitäten zu glauben.
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Hrsg.: Verena Von Auffermann, Gunhild Kübler, Ursula März, Elke Schmitter
Leidenschaften
99 Autorinnen der Weltliteratur
2009, gebunden, sFr. 44.90
ISBN 978-3-570-01048-8
"Genie hat kein Geschlecht." Madame de Staël
"Unser Buch zeigt den Reichtum und die Vielfalt der Literatur von Frauen und
erzählt, wann, wie und warum sie zum Schreiben fanden." Die Autorinnen"
Ihre Dichtungen haben Jahrtausende überdauert wie die Verse Sapphos; sie schrieben in düsteren Verhältnissen
wie die Schwestern Brontë, erfanden den weiblichen Fantasy-Roman wie Irmtraud Morgner; sie begründeten
literarische Revolutionen wie Gertrude Stein und packten die Übel des Alltags mit radikalen Schreibweisen
wie Elfriede Jelinek; sie erschufen weltweit bekannte literarische Figuren von Heidi über Miss Marple bis
Pippi Langstrumpf und den berühmtesten Romanhelden der Gegenwart, Harry Potter.
99 schreibende Frauen aus allen Erdteilen und Zeiten haben Verena Auffermann, Gunhild Kübler, Ursula März
und Elke Schmitter für ihren weiblichen Kanon der Literaturgeschichte ausgewählt. Sie porträtieren
die Schriftstellerinnen, betten ihr Werk in Lebens- und Zeitumstände, ziehen Verbindungslinien zu literarischen
Traditionen und markieren deren Bruchstellen. Entstanden ist eine weibliche Geschichte der Weltliteratur, die neugierig
macht und die Leselust weckt.
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Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz
Frau - Männin - Menschin
Zwischen Feminismus und Gender
2009, gebunden, sFr. 35.50
ISBN 978-3-766-61313-4
Wer heute zum Thema Weiblichkeit schreibt, wagt sich in ein Minenfeld unterschiedlichster Standpunkte. Doch auch
in der Diskussion um Gender und Feminismus ist die Frauenfrage nicht allein eine Frage weiblichen Selbstverständnisses,
sondern ebenso eine von Geschichtsdeutung und Selbstverständnis des Menschen.
Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz definiert das Frausein nicht biologisch, sondern kulturell. Sie stellt kritische Anfragen
und bringt aus christlichem Kontext neue Denkanstösse in die Diskussion ein. Ihr Fazit: Die Frau ist weder
Männin noch Menschin, sie ist Frau.
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Claudia Michel
Rechte fordern
Schweizer Frauenorganisationen zwischen Feminismus und Menschenrechte 1990-2005
2009, broschiert, sFr. 49.00
ISBN 978-3-905561-80-7
Eine Welle der Begeisterung erfasste die Schweizer Frauenbewegung, als Mitte der Neunzigerjahre die vierte Weltkonferenz
der Frauen stattfand und wenig später die Frauenkonvention der UNO in der Schweiz bestätigt wurde. In
der Folge gewannen die Menschenrechte für viele Aktivistinnen an Bedeutung. Doch wurden sie zum zentralen
Bezugspunkt, wie es in den Kreisen der Geschlechterforschung allenthalben behauptet wird? Die Autorin beschreibt
anhand einer breit abgestützten Untersuchung, wie die Menschenrechte der Frauen zwischen 1990 und 2005 in
den Fokus der Schweizer Gleichstellungspolitik rückten. Die Betrachtung von über 200 Frauen- und Gleichstellungsorganisationen
und die vertiefte Analyse von vier Fallbeispielen verdeutlichen indessen, dass der Zugriff auf die Menschenrechte
selektiv erfolgte. Eine menschenrechtliche Wende ist im Schweizer Feminismus nicht absehbar, auch wenn Frauenrechte
zunehmend gefordert werden.
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Lorie Karnath
Verwegene Frauen
Weiblicher Entdeckergeist und die Erforschung der Welt
2009, gebunden, sFr. 39.-
ISBN 978-3-7243-1023-5
Ob gefürchtete Wikingerin, abenteuerlustige Entdeckerin oder renommierte Wissenschaftlerin - von Anfang an
haben Frauen an der Erforschung der Welt massgeblich mitgewirkt, auch wenn sie in den frühen Aufzeichnungen
kaum Erwähnung fanden und sie bei ihren Reisen viele Hindernisse zu überwinden hatten.
Die ersten Entdeckerinnen taten alles, um trotz der Vorbehalte der Männer an der Erkundung der Erde teilzuhaben.
Auch wenn Frauen erst seit 1981 offiziell in den berühmten Explorers Club aufgenommen werden, haben sie Grosses
geleistet. Lorie Karnath stellt die packendsten Geschichten weiblicher Entdecker vor und berichtet von Pionierinnen
wie Gudridur Thorbjarnardottir, die 500 Jahre vor Kolumbus die neue Welt betrat, von furchtlosen Frauen wie Anni
Smith Peck, die noch mit 82 den Mount Madison bestieg, und von herausragenden Wissenschaftlerinnen wie Mary Leakey,
die die ersten Hominiden im Great Rift Valley fand.
Indem sie die Verdienste der frühen Forscherinnen und der Wissenschaftlerinnen von heute beschreibt, die die
Pole und das Land erkunden, die Welt der Ozeane erforschen und den Weltraum erschliessen, gibt sie einen faszinierenden
Abriss weiblichen Forscherdrangs.
Ihre Beschreibung der Gründungsjahre des Explorers Club und seiner Entwicklung ist ein spannendes Stück
Gesellschaftsgeschichte, ein Dokument der Emanzipation, das von Abenteuerlust und Mut zeugt.
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Joachim Nagel
Femme fatale
Faszinierende Frauen
2009, gebunden, sFr. 43.90
ISBN 978-3-7630-2521-3
Unwiderstehlich. Weibliche Schönheit bildet seit jeher ein zentrales Thema der Kunst und Weltliteratur. Zum
Faszinosum wird sie in der Figur der Femme fatale, deren unwiderstehliche Verführungsmacht, gepaart mit Stärke
und Unabhängigkeit, dem Mann zum Verhängnis wird. Dieser Bildband entfaltet den ganzen Facettenreichtum
der Femme fatale: In Gestalt etwa von Lilith und Salome begegnet sie uns bereits in der Bibel, als Helena oder
Circe in der Mythologie der Antike. Im Mittelalter findet sie sich zur Hexe gewandelt, in Renaissance und Symbolismus
zur rotschopfigen Sphinx verklärt. Die Romantik verhilft ihr mit Carmen zum Sensationserfolg auf der Opernbühne,
und Vamps wie Greta Garbo oder Diven wie Jeanne Moreau lassen sie in moderner Zeit auf der Filmleinwand fortleben.
Einziges Panorama zur Femme fatale in Malerei, Fotografie und Film.
- Fesselnde Texte und Bilder bieten Lese- und Betrachtervergnügen
- Mit Meisterwerken der Malerei von Tizian über Klimt bis zum Surrealismus
- Themen: Lilith, Judith und Delilah; Salome; Helena, Circe, Medusa; Sphinx und Sirene; Cleopatra und die Königin
von Saba; Hexen und Satanstöchter; Carmen; Skandal-Diven der Belle Époque; Vampirinnen und Kindfrauen;
Dämoninnen der Filmleinwand; Surreale Musen
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Ina Praetorius
Weit über Gleichberechtigung hinaus...
Das Wissen der Frauenbewegung fruchtbar machen
2009, Taschenbuch, sFr. 22.-
ISBN 978-3-939623-18-2
Hat die Frauenbewegung wirklich ihr Ziel erreicht, wenn immer mehr Frauen Karriere machen? Ina Praetorius macht
klar: Wir haben einmal mehr gewollt!
Die meisten Schwierigkeiten, mit denen wir uns heute beschäftigen müssen - seien es scheinbar unüberwindbare
Hürden im Zusammenleben der Religionen und Kulturen, Umweltprobleme oder die Wirtschaftskrise -, zeigen in
ihren tieferen Schichten Polarisierungen und hierarchische Strukturen, die direkt mit der Abwertung des Weiblichen
zusammenhängen. Klugen Frauen war daher schon immer klar, dass die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen
nicht mit der Forderung nach Gleichberechtigung enden. Wir brauchen die Befreiung der Frauen aus festgelegten Rollen
und vor allem ihr Wissen, um unser aller Zukunft lebenswert gestalten zu können.
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Hrsg. B. Liebig, M. Dupuis, T. Ballmer-Cao, A. Maihofer
Gender Studies in Ausbildung und Arbeitswelt
Das Beispiel Schweiz
2009, broschiert, sFr. 49.00
ISBN 978-3-03777-066-5
Die Integration einer gender-sensiblen Perspektive in Bildung und Forschung gilt heute als unverzichtbar für
die Bewältigung der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Was aber können Gender Studies für die
Gesellschaft leisten? Welche Qualifikationen und beruflichen Perspektiven vermitteln sie und inwieweit wird Gender
Wissen auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt? Fragen wie diese bilden den Ausgangspunkt einer eingehenden Betrachtung
von Gender Studies in der Schweiz.
Die Beiträge schildern die Herausforderungen, die sich der jungen Disziplin im Schnittfeld der Ansprüche
und Rationalitäten von Bildung und Arbeitsmarkt stellen. Sie verweisen auf die wissenschafts- und hochschulpolitische
Relevanz, auf die Potentiale und den Nutzen, den Gender Studies für Frauen und Männer, für berufliches
Handeln und gesellschaftliche Entwicklungen besitzen. Dabei hält das Buch auch zahlreiche Hinweise bereit,
wie das Profil der wissenschaftlichen Ausbildung im Fachgebiet Gender Studies im Dialog mit der Arbeitswelt geschärft
werden kann.
Brigitte Liebig, Professorin für Angewandte Psychologie, Fachhochschule Nordwestschweiz
Monique Dupuis, freischaffende Soziologin, DüCo Sozialforschung Zürich
Thanh-Huyen Ballmer-Cao, Professorin für Politikwissenschaften, Universität Genf
Andrea Maihofer, Professorin für Geschlechterforschung und Leiterin des Zentrums Gender Studies, Universität
Basel
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Heide Göttner-Abendroth
Der Weg zu einer egalitären Gesellschaft.
Prinzipien und Praxis der Matriarchatspolitik
2009, broschiert, sFr. 21.- ISBN 978-3-927369-33-7
„Der Weg zu einer egalitären Gesellschaft“ ist ein matriarchaler Lebensentwurf, der helfen will, das patriarchale Gesellschaftsmodell abzulösen. „Am Anfang die Mütter“ so übersetzt Heide Göttner-Abendroth den Terminus Matriarchat. Aus dem mütterlichen Prinzip des Lebensschenkens, dem Frauen und Männer gleichermassen dienen, entwickelt sie das Bild einer Kultur, die Kreisläufe an Stelle des linearen Fortschritts setzt, die eine Ökonomie des Schenkens statt Ausbeutung und Gewinnmaximierung anstrebt und die von Würde, gegenseitigem Respekt der Geschlechter und Lebensalter sowie der Heiligung allen Lebens getragen ist. Die Besinnung auf die Weisheit matriarchaler Kulturen der Welt, von denen einige bis heute in Frieden und ausgeglichenem Wohlstand existieren, führt zu einer Gesellschaft in Balance, die auf die Kraft und die Intelligenz von Gemeinschaften baut. Viele Menschen suchen heute nach Möglichkeiten, lebensfördernd zu wirken. Heide Göttner-Abendroths Entwurf einer matriarchalen Politik ist dafür ein wichtige Wegweiser.
Die Philosophin Heide Göttner-Abendroth ist als profunde und scharfsichtige Kritikerin des Patriarchats bekannt. Ihre mehr als dreissigjährige Forschungsarbeit und zahlreiche Publikationen machten sie zur Begründerin der modernen Matriarchatsforschung. Sie organisierte die ersten Weltkongresse für Matriarchatsforschung: 2003 „Gesellschaft in Balance“, in Luxemburg und 2005 „Societies of Peace“ in Texas, USA. Heide Göttner-Abendroth wurde im Rahmen der weltweiten Initiative „1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005“ nominiert.
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Diemut Majer
Frauen Revolution Recht
Die grossen europäischen Revolutionen in Frankreich, Deutschland und Österreich 1789 bis 1918 und die Rechtsstellung der Frauen
Unter Einbezug von England, Russland, der USA und der Schweiz
2008, gebunden, sFr. 98.- ISBN 978-3-03751-124-4
Die interdisziplinär angelegte Studie untersucht, „eingebettet“ in die allgemeine Revolutionsgeschichte, ob und wie sich die Rechtsstellung der Frauen während und nach der Französischen Revolution 1789, der Revolution von 1848 in Deutschland und in Österreich und nach der Revolution von 1918 geändert hat. Diese verschlechterte sich im 18. und 19. Jahrhundert (Code Civil 1804, preussisches Vereinsverbot 1850, etc.), und verbesserte sich erst nach dem Ersten Weltkrieg (politische Rechte), im Familienrecht sogar erst in den 70er-Jahren. Während die wirtschaftliche Entwicklung expandierte, stagnierten für die Frauen in allen europäischen Ländern Rechtsentwicklung und höheres Bildungswesen; beides hängt mit dem patriarchalischen Verständnis der Rolle der Frau zusammen, das bis 1918 in Politik und Gesellschaft herrschte. Die Studie untersucht auch die Verhältnisse in der Schweiz, England und den USA, deren Rechtsetzung von den revolutionären Ereignissen ebenfalls stark beeinflusst war. Ein Ausblick auf Russland bildet den Abschluss. Die Publikation enthält ca. 100 Abbildungen zeitgenössischer Zeichnungen, eine Dokumentation mit u.a. Berichten von Frauen über die revolutionären Ereignisse 1789 sowie literarische Texte zum Frauenbild des 18. und 19. Jahrhunderts. Sie berührt die Sachgebiete Frauenforschung, Verfassungs- und Rechtsgeschichte sowie Sozial- und Kulturgeschichte.
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Alice Schwarzer
Damenwahl
Vom Kampf um das Frauenwahlrecht bis zur ersten Kanzlerin
Mit Texten von Tissy Bruns u. Chantal Lous, Geleitwort von Kanzlerin Merkel
2008, Taschenbuch, sFr. 17.50 ISBN 978-3-462-04068-5
Der lange Weg vom Wahlrecht für Frauen bis zur ersten deutschen Bundeskanzlerin
90 Jahre Frauenwahlrecht. Und heute? Spitzenpolitikerinnen erzählen von ihren ersten Schritten in die Politik. Ein EMMA-Buch von Alice Schwarzer.
Vor 90 Jahren, am 19. Januar 1919, wählten zum ersten Mal in der deutschen Geschichte nicht nur Männer, sondern auch Frauen die Abgeordneten des Deutschen Reichstags. Das allgemeine Wahlrecht für Frauen war nach langen Kämpfen Wirklichkeit geworden.
Und heute? Welche Rolle spielen Frauen in der Politik? Wie sehen politische Karrieren von Frauen aus? Was motiviert Frauen, sich politisch zu engagieren? Welche Hindernisse müssen auch heute noch überwunden werden?
Die Journalistinnen Tissy Bruns und Chantal Louis sprechen ungeschminkt und offen mit den führenden Politikerinnen dieses Landes über ihre Anfänge, über ihre Erfolge und Niederlagen in der Politik: mit Ursula von der Leyen, Ulla Schmidt, Andrea Nahles, Renate Künast, Petra Pau und vielen anderen. Und Kanzlerin Merkel erzählt von ihrem steilen Weg in die Politik.
EMMA erinnert an den leidenschaftlichen Kampf von Frauen für das Wahlrecht. Denn was heute selbstverständlich scheint, das galt damals noch als skandalöse, ja völlig verrückte Forderung. Nicht nur notorische Frauenfeinde waren gegen das Frauenstimmrecht, sondern lange auch alle Parteien, von rechts bis links. Doch dann taten die Frauen sich zusammen, weltweit: von der scharfzüngigen Hedwig Dohm in Deutschland über die kämpferische Emily Pankhurst in England bis zur legendären Susan B. Anthony in Amerika.
„Damenwahl beleuchtet die Geschichte und zeigt zugleich, was diese mit uns heute zu tun hat.“ Stuttgarter Zeitung
„Alice Schwarzer präsentiert ein Buch der starken Frauen aus Geschichte und Gegenwart. Die einen haben den Weg für die anderen geebnet. Doch Steine sind noch immer genügend wegzuräumen.“ Dresdner Neueste Nachrichten
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Barbara Degen
Justitia ist eine Frau
Geschichte und Symbolik der Gerechtigkeit
2008, broschiert, sFr. 32.-
ISBN 978-3-86649-142-7
Warum ist Justitia, das weltweite Symbol für Gerechtigkeit, eine Frau? Die Autorin geht dieser Frage durch 23'000 Jahre Menschheitsgeschichte nach und zeigt, wie eng unser Wunsch nach Gerechtigkeit mit der Liebes- und Gerechtigkeitsmacht von Frauen zusammenhängt. Sie folgt den Spuren von Frauen, die über Gerechtigkeit nachgedacht haben, wie den grossen Herrscherinnen Livia (um Chr. Geburt), Theodora (6 Jhd. n. Chr.), den Gerechtigkeitsphilosophinnen wie Hildegard von Bingen, Christine de Pizan, Olympe de Gouges, Flora Tristan und Hedwig Dohm. Aus der Antike werden die ägyptische Gerechtigkeitsgöttin Ma’at und die griechischen und römischen Gerechtigkeitsgöttinnen Themis und ihre Töchter Eirene (Frieden), Eunomia (die gute Ordnung) und Dike (Gesetze) vorgestellt. Auch die Zeiten grosser Ungerechtigkeiten wie die Zeit der Hexenverfolgung und der deutsche Faschismus werden vor dem Hintergrund der tiefen und unzerstörbaren Hoffnung auf eine gerechte und friedliche Welt beschrieben.
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Ute Kätzel
Die 68erinnen
Porträts einer rebellischen Frauengeneration
2008, broschiert, sFr. 44.-
ISBN 978-3-89741-274-3
Ende der sechziger Jahre veränderte die Studentenbewegung Deutschland und markierte die wohl tiefgreifendste Zäsur der Nachkriegszeit. Als ihre Hauptdarsteller gelten nach wie vor Männer wie Rudi Dutschke, Benno Ohnesorg oder Daniel Cohn-Bendit. Vierzig Jahre danach eröffnen Ute Kätzels Porträts eine spannende Perspektive auf die Frauen der Bewegung von 1968.
Sie begleiteten nicht nur die Aktionen und Debatten der Genossen, sondern stiessen sie Aktionen wie Genossen auch selbst an. Denn die Frauen der 68er revoltierten nicht allein gegen politische und moralische Verkrustungen der Nachkriegsgesellschaft, sie rebellierten auch gegen das Frauenbild ihrer Zeit wie ihrer sozialistischen Weggefährten. Damit markierten sie den Start der neuen Frauenbewegung. Ute Kätzel stellt in anschaulichen lebensgeschichtlichen Porträts vierzehn 68erinnen vor, darunter Filmemacherinnen, Künstlerinnen und Autorinnen wie Helke Sander und Sarah Haffner, ehemalige Aktivistinnen wie Gretchen Dutschke oder die frühere Asta-Vorsitzende der Freien Universität Berlin, Sigrid Fronius. Sie alle standen im Zentrum des Geschehens, ob im SDS, im „Aktionsrat zur Befreiung der Frau“ oder der berühmten Kommune 1.
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Bettina Flitner und Jeanne Rubner
Frauen, die forschen
25 Porträts
2008, gebunden, sFr. 51.90
ISBN 978-3-89910-402-8
Sie sind exotischen Teilchen auf der Spur und tüfteln an hocheffizienten Solarzellen. Sie suchen nach Medikamenten gegen Aids und berechnen das Risiko von Finanzgeschäften...
In einer Welt voller Bilder gibt es zwar allerlei Abziehbilder von Frauen, aber offenbar wenig Fotografien. Diese Erfahrung machte die Fotografin Bettina Flitner, als sie versuchte, ein Foto von Christiane Nüsslein-Volhard aufzutreiben. Egal, bei welcher Agentur sie auch anfragte: Fehlanzeige. Und das, obwohl die Wissenschaftlerin gerade als erste Deutsche den Nobelpreis für Medizin erhalten hatte.
Für Flitner, die „eigenwilligste und interessanteste Fotografin unserer Zeit“ (Dt. Welle), gab diese Episode den Anstoss für ein gross angelegtes Projekt. Konnte es tatsächlich sein, dass Frauen, die mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung stellen, in einem Bereich wie der Forschung überhaupt nicht vorkommen? Und wenn doch: Wie sahen sie aus? Wie der klassische Blaustrumpf, der schon als gefährlich galt, wenn er nur las? Und woran forschten sie überhaupt?
Bettina Flitner porträtiert in ihrem neuen Buch 25 Frauen, die in ihren Fachgebieten zur absoluten Weltspitze zählen. Wie immer blickt Flitner dabei hinter die Kulissen: Sie stellt Forscherin und Objekt in einen neuen Kontext und hält so mal ironisch, mal distanziert, aber immer einfühlsam Momente fest, die sonst vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.
Jeanne Rubner, Politikjournalistin bei der SZ, und acht weitere renommierte JournalistInnen zeichnen die Biographien dieser ungewöhnlichen Frauen nach, die ihre Vision konsequent, aber manchmal erst nach vielen Umwegen verfolgen. Spritzig und informativ geschrieben, mit kurzen Einlinkern zu den Fachbereichen und Spezialgebieten der Forscherinnen.
„Die hier vorgestellten Wissenschaftlerinnen machen Mut.“ Dr. Annette Schavan
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Hrsg. Frank Beat Keller
Weibs-Bilder. Frauenträume und Lebensentwürfe
2008, broschiert, Fadenheftung mit edlem Papier, sFr. 59.- ISBN 978-3-88769-370-1
Das Buch zeig 12 Frauenrollen und wertet keine höher als die andere. Es stellt dar, dass jede Rolle ihre Geschichte hat. Heute steht die Wahl zwischen den Rollen (fast) frei. Das Buch lädt Frauen dazu ein, immer wieder selbst zu entscheiden, welche Rolle zu ihnen passt, und wie sie verschiedene Rollen in ihrem Alltag kombinieren möchten. Jede Rolle birgt zudem das Potential, sich zu wandeln. Wichtig ist, die Wahl mit offenen Auen zu treffen.
150 verschiedene Frauen werden vorgestellt. Sie waren oder sind Vorbilder, in Europa, Amerika, Afrika und Indien. Einige sind berühmt, andere vielen Europäerinnen unbekannt wie im richtigen Leben. Göttinnen aus dem antiken Griechenland und dem heutigen Indien sind darunter, mächtige Herrscherinnen, engagierte Forscherinnen, unbekannte Dienerinnen, zeitlose Mütter, auch eine palästinensische Selbstmordattentäterin und ihre Mutter, Autorinnen... Jede Vorbildfrau ist in ihrer Heimat bekannt und gilt als typisch für ihre Rolle. Und alle haben verschiedene Rollen kombiniert wie im richtigen Leben.
In welche Geschichte(n) sind aktuelle Entwicklungen und gelebte Rollen eingebettet? Essays von Ethnologinnen, Psychologinnen, Märchenforschern, Endokrinologen und Gynäkologinnen aus unterschiedlichen Ländern. Dazu ca. 200 Kunstwerke, Fotografie, historische Dokumente, Objekte, Malerei.
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Eckart Klessmann
Universitätsmamsellen
Fünf aufgeklärte Frauen zwischen Rokoko, Revolution und Romantik
2008, gebunden, sFr. 56.-
ISBN 978-3-8218-4588-3
Die deutsche Romantik ist wieder ein Thema und mit ihr Leben und Schicksal von fünf ebenso gescheiten wie attraktiven Göttinger Töchtern, die ihre Angelegenheiten mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit und Willenskraft in die eigenen Hände genommen
haben gepaart mit einem bemerkenswerten Charme. Dorothea Schlözer zum Beispiel, die als erste Frau in Europa den Titel eines Doktors der Philosophie gewann, ihr Diplom aber nicht in Empfang nehmen konnte, weil Frauen die heiligen Räume der Universität nicht betreten durften. Oder ihre Freundin Therese Heyne, die noch recht jung den Weltumsegler Georg Forster heiratete, ihn aber später zugunsten des Schriftstellers Ludwig-Ferdinand Huber verliess. Nach dessen Tod leitete sie sieben Jahre lang die Redaktion von Cottas „Morgenblatt“; vermutlich war sie nicht nur in Deutschland die erste Frau, die ein journalistisches Amt von solchem Einfluss versah. Oder Caroline Schlegel, geborene Michaelis, der in der entstehenden jungen Romantik eine bedeutende Aufgabe zufiel.
Dorothea Schlözer, Therese Heyne, Caroline Michaelis, Meta Forkel und Philippine Gatterer: In fünf eindrucksvollen Porträts entwirft Eckart Klessmann mit Elan und voller Liebe die Bilder einer Galerie der frühen Emanzipation und dokumentiert ein wichtiges, ernstes und zugleich amüsantes Kapitel der Kultur- und Gesellschaftsgeschichte, das erst unsere Zeit ganz zu würdigen vermag.
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Mary Kreutzer und Corinna Milborn
Ware Frau
Auf den Spuren moderner Sklaverei von Afrika bis Europa
2008, gebunden, sFr. 36.90
ISBN 978-3-902404-57-2
Joy, 19, vermietet ihren Körper für zehn Euro pro Kunde in Wien: Sie muss 45.000 Euro an die Frauenhandels-Mafia abzahlen. Blessing, 24, hat die Prostitution verweigert, nun wurde ihr Bruder zu Hause niedergeschossen. Florence, 22, hat in einem monatelangen Marsch zu Fuss die Wüste durchquert und endet am Rand einer Ausfallstrasse. Drei von 40.000 Frauen aus Nigeria, die in Europa als Zwangsprostituierte auf der Straße stehen: bestellt, verkauft, ausgeliefert. Mary Kreutzer und Corinna Milborn liefern nicht nur einen fundierten Bericht über Frauenhandel sie sind auch Dutzenden solcher Schicksale nachgegangen. Gemeinsam mit Joana Adesuwa Reiterer aus Nigeria, die Betroffene berät, berichten sie aus dem Alltag afrikanischer Zwangsprostituierter in Wien, Frankfurt, Berlin. Ihre Recherchen führten sie bis nach Lagos und in nigerianische Dörfer, wo junge Frauen mit falschen Versprechungen nach Europa gelockt werden und ganze Familien von ihren Geldsendungen abhängen. In riskanten Undercover-Recherchen und Gesprächen mit Menschenhändlern decken sie die Methoden der Frauenhändler auf, gehen der Rolle von Polizei und Behörden nach und sprechen mit den Freiern in Europa. Ein packender und einfühlsamer Bericht über Ausbeutung, Rassismus und die Hintergründe des grössten kriminellen Wirtschaftszweiges der Welt.
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Walter Hollstein
Was vom Manne übrig blieb. Krise und Zukunft des starken Geschlechts
2008, gebunden, sFr. 39.60
ISBN 978-3-351-02659-2
Männerforscher Walter Hollstein geht auf fundierte und kurzweilige Art der Frage nach, was es heute bedeutet, ein Mann zu sein. Sein Resümee: Die Gesellschaft muss nach vier Jahrzehnten Feminismus auch ihr Bild vom Mann neu definieren. Männer wurden lange Zeit als Wesen ohne Probleme wahrgenommen, sie verfügten über Macht, verdienten mehr Geld als Frauen, galten als potent sozial, politisch, sexuell, gesundheitlich, beruflich. Doch zunehmend steckt das „starke Geschlecht“ in der Krise: In Industrienationen sterben Männer durchschnittlich sechs Jahre früher als Frauen, Jungen schneiden in der Ausbildung und im Studium häufig schlechter ab als Mädchen, Obdachlosigkeit, Suchtkrankheiten, Suizid treffen deutlich mehr Männer als Frauen. Mit anderen Worten: Der Lack der traditionellen Männlichkeit ist ab. „Entsteht endlich eine Männerbewegung?", fragte „Der Spiegel“ den Männerforscher Walter Hollstein zum Thema. In diesem Buch gibt er Antworten: Fundiert und unterhaltsam untersucht er Männlichkeitsbilder, überholte Klischees und weist Wege in die Zukunft.
“Entsteht endlich eine Männerbewegung?“ Der Spiegel
“Männlichkeit ist hochriskant.“ Neue Zürcher Zeitung
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Meredith Haaf, Susanne Klingner, Barbara Streidl
Wir Alphamädchen. Warum Feminismus das Leben schöner macht
2008, gebunden, sFr. 35.90
ISBN 978-3-455-50075-2
Eine neue Generation von Feministinnen meldet sich zu Wort. In der Debatte um die Rolle der Frau, um Familie und Karriere sollen endlich diejenigen eine Stimme erhalten, um die es eigentlich geht: die jungen Frauen. Einmischen wollen sie sich, selbst Position beziehen und neue Perspektiven für den Feminismus finden. Denn der hat seine Ziele noch nicht erreicht. Die Autorinnen kommentieren die Demografiediskussion und nehmen Geschlechterklischees in die Kritik. Sie suchen nach Vorbildern für junge Frauen denn die ticken anders als ihre Mütter und Grossmütter. Sie zeigen Lösungen für das ewige Dilemma „Kind oder Karriere“. Und sie beweisen, dass Frauen als Feministinnen mehr erreichen und ihren Alltag besser meistern können.
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Sibylle Hamann u. Eva Linsinger
Weissbuch Frauen / Schwarzbuch Männer.
Warum wir einen neuen Geschlechtervertrag brauchen
2008, broschiert, sFr. 39.90
ISBN 978-3-552-06073-9
Die Frauen haben ihren Teil für die Emanzipation getan. Sie haben sich zu Alphamädchen entwickelt und Universitäten und neue Berufsfelder erobert. Die Hälfte der Welt, die Hälfte der Macht gehört ihnen deshalb noch lange nicht. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich die Männer bewegen. Die Aufgaben wurden nicht neu verteilt, die Frauen haben sich nur zusätzliche aufgehalst. Die Grundformel, nach der die Welt funktioniert, ist nach wie vor in Kraft: Frauen leisten global gesehen zwei Drittel der Arbeit, verfügen über zehn Prozent des Einkommens und ein Prozent des Vermögens. Sibylle Hamann und Eva Linsinger zeigen auf harten Zahlen und Fakten basierend klar und pointiert, dass Gleichberechtigung der Geschlechter möglich, ja notwendig ist, da uns aus wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und demographischer Sicht gar nichts anderes übrig bleibt und wir einen neuen Geschlechtervertrag brauchen.
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Regula Stämpfli
Die Macht des richtigen Friseurs. Über Bilder, Medien und Frauen
2007, broschiert, sFr. 35.-
ISBN2-930279-37-0
Sie kennen die Schlagzeilen und die dazugehörigen Bilder: "Barbie und Ken heiraten",
"Die schönsten Regierungschefinnen der Welt", "Edelhengst trifft Sexbombe", "Affen verstehen, was gemeint ist", "Grossonkel Himmler und seine Bauchschmerzen", "Jetzt können Sie die Unterhosen häufiger wechseln als die Frauen", "Laufsteg Parlament - sexy auf Stimmenfang" u.a. Auf der Suche nach Antworten, weshalb es nichts Unwirklicheres gibt als die mediale Wirklichkeit, nimmt die politische Philosophin Regula Stämpfli ihre Leser und Leserinnen auf eine spannende Reise. Sie übersetzt u.a. die "Desperate Housewives" philosophisch, erzählt über die "Liebe in Zeiten der Grausamkeit" und erklärt, weshalb "Berühmtheiten für Nichts" Millionen kassieren.
Dr. Regula Stämpfli lehrt in der Schweiz, Deutschland und Frankreich an diversen Bildungsinstitutionen Politik, Geschichte und politische Philosophie, siehe www.regulastaempfli.ch. Aus Presse und Fernsehen ist die Politologin als scharfzüngige Analytikerin bekannt. Sie lebt mit ihrer Familie in Brüssel.
"Regula Stämpfli schafft es mit ihrem gewaltigen Wissen zu Politik und Philosophie, die grossen, aktuellen Zusammenhänge der heutigen (Medien-) Gesellschaft in eine witzige und verständliche Sprache zu übersetzen. Klug und überraschend gedacht und spannend geschrieben." Urs Schnider
"Hier macht Denkarbeit Spass! Die politische Philosophin Regula Stämpfli zeigt mit grosser Kompetenz auf, wie komplexe politische Zusammenhänge zu verstehen sind. Schwungvoll. Prägnant. Und virtuos auf den Punkt gebracht.” Julia Onken
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