Buchtipps Kunst:

  
Tania Schlie
Frauen am Meer
2010, gebunden, sFr. 42.50
ISBN 978-3-85179-098-6

Das Meer inspiriert alle Frauen. Das Rauschen der Brandung, der Blick auf das unendliche Blau, der Geschmack des feuchten Salzes, der "Atem des Meeres", wie es Sylvia Plath nennt, und die ewige Vergänglichkeit der Wellen wecken Erinnerungen, Sehnsüchte, beflügeln die Phantasie.
Schon immer war das Wasser, das Meer das ureigene Element der Frau. So ist ihrer beider gefährliche Unbezwingbarkeit ebenso Thema des Buches wie die vielfältigen Abhängigkeiten der Frau von den vom Mond bestimmten Gezeiten der Natur. Die Frau sucht die Nähe des Meeres, um seine Kraft als eigene zu spüren, in langen Spaziergängen zu sich selbst zu finden, ruhig zu werden und die Gedanken zu klären. Auf fundierter kulturhistorischer Grundlage interpretiert Tania Schlie die jeweiligen Bilder und entfaltet eine Phänomenologie der Frau am Meer: die Nymphe und die Nixe, die Göttin und die Meerjungfrau, die Träumerin und die Poetin, die Verführerin und die Strandgängerin, die Muschelsucherin und die Badende, die Einsame und die Freundin - sie alle ermöglichen nicht nur in der Malerei, sondern auch im wirklichen Leben vielfältige Zugänge zu einem Thema, dessen Faszination erst noch zu entdecken ist.

Eine ewige weibliche Affäre: Die Liebe zum Meer entfesselt Sehnsucht, inspiriert zur Freiheit von Gedanken und Gefühlen, schenkt Zeit und Weite, lässt das Herz bis zum Horizont fliegen.

Tania Schlie zeigt auf faszinierende Weise, welche besondere Beziehung Frauen zum Meer haben. Sie stellt das Erleben der Bilder in den Vordergrund. Ein wunderschönes Buch für Frauen - zum Blättern, Verweilen und Sich-Wegträumen.

"Heute noch, wenn ich mich dem Meer nähere, habe ich dieses Herzklopfen der ersten Liebe, diese Freude über die Einheit von Himmel und Wasser, dieses vertraute Gefühl." Elke Heidenreich

 
 
Hrsg. Claudia Lanfranconi und Antonia Meiners
Kluge Geschäftsfrauen
2010, gebunden, sFr. 43.90
ISBN 978-3-938045-22-0

Wie erfolgreich Frauen mit Ideen sein können, belegen eindrucksvoll Margarete Steiff, Ruth Handler, Coco Chanel, Jeanne Toussaint, Estée Lauder oder Miuccia Prada u.v.a. Sie alle sind herausragende Persönlichkeiten, die mit Kreativität, Qualitätssinn und ihrer aussergewöhnlichen Durchsetzungskraft Weltmarken schufen. Daneben gab es Frauen, die als Witwen plötzlich ins kalte Unternehmenswasser springen mussten, wie Madame Clicquot, deren Champagner noch heute zu den Spitzenmarken gehört, oder die Herausgeberin der Washington Post, Katharine Graham, die mutig beschloss, Berichte über den Watergate-Skandal zu veröffentlichen und dadurch Präsident Nixon zu Fall brachte. Andere Frauen blieben im Hintergrund, wie Maria Bogner, geb. Lux, die Frau von Willy Bogner sen., die in den 1950er- Jahren die Keilhose erfand und damit nicht nur Modegeschichte schrieb, sondern auch der Firma Bogner vielleicht den entscheidenden wirtschaftlichen Impuls nach dem Krieg gab


Katja Mutschelknaus
Frauen mit Geschmack
Vom Vergnügen eine gute Köchin zu sein
2010, gebunden, sFr. 43.90
ISBN 978-3-938045-46-6

Die Geschichte der Köchin erzählt von Heldinnen des Alltags. Sie fängt bei Getreidebrei und Milchsuppe an, streift Epochen, in denen man weder Kühlschrank, Spülmaschine noch elektrischen Herd kannte, und präsentiert Frauen, die noch wussten, wie man schlachtete, räucherte oder Bier braute. Es sind Frauen mit kulinarischem Hausverstand, wie die italienische Mamma, die aus Eiern und Mehl Pasta machte und damit einen Mythos kreierte; die englische Mistress of the Household, die stolz war auf ihre Shepherd s pies; die französische Madame, die sonntags ein Huhn in den Topf warf und es so mit Estragon zu parfümieren verstand, dass ihr Monsieur schnurrend zu Füssen lag. Diese Frauen konnten nicht nur kochen, sie verfügten auch über Management- und Führungsqualitäten. Ihre Leistungen als Pionierinnen der Kochbuchliteratur, als Gründerinnen von Kochschulen, als heimliche Herrscherinnen im Haushalt berühmter Persönlichkeiten wurden lange unterschätzt. Und so wird es Zeit, die Geschichte ihres Könnens, Wagemuts und ihrer Kreativität zu erzählen.

"Wie kultiviert ein Volk ist, lässt sich an zwei Dingen ermessen: Daran, wie es seine Mahlzeiten einnimmt, und daran, wie es seine Frauen behandelt." Isabella Beeton

   
Martina Fuchs
Frauen und ihre Räume
Die innere Fülle im Aussen leben Mit grossem Praxisteil und 17 Porträts
2010, gebunden, sFr. 49.90
ISBN 978-3-03800-409-7

Eigener Raum und eigene Zeit sind besonders für Frauen ein wahrer Luxus. Ihr Alltag ist bestimmt von Beruf, Familie und Haushalt, ihre persönlichen Bedürfnisse und Wünsche gehen dabei oft verloren.

Dieses Buch ist eine Einladung, praktische Anleitung und ein Ideenbuch für Frauen, sich ganz nach den persönlichen Wünschen und Möglichkeiten den für sie richtigen Raum zu schaffen, in dem sie sich selbst wiederfinden, ihre eigenen Bedürfnisse wahrnehmen, leben und verwirklichen können ihr individuelles Reich zum Träumen, Kreativsein, Lesen, Ruhen oder Entspannen. Gezielte Fragen und Checklisten helfen dabei, die wahren Bedürfnisse und Wünsche zu erkennen. Konkrete praktische Anregungen, ergänzt durch zahlreiche Übungen, unterstützen bei der richtigen Wahl und der individuellen Gestaltung des Refugiums.

In einfühlsamen Porträts und ausdrucksstarken Fotografien werden siebzehn aussergewöhnliche Frauen und ihre persönlichen Refugien vorgestellt. Sie erzählen von ihrem Weg dorthin, ihren Bedürfnissen und Werten und geben dadurch vielfältige Anregungen für alle Frauen, die sich ihren eigenen Traum vom Wohnen erfüllen wollen.

   
Danielle und Oliver Föllmi
Frauen
2010, gebunden, 250 farbige Abb., sFr. 49.90
ISBN 978-3-86873-197-2

Frauenporträts voll Leben und Zeitlosigkeit.

Die Eleganz der Bewegungen und Gesten indischer Frauen, junge Mütter vom Stamm der Himba im innigen Austausch mit ihren Kindern, mutige Hirtinnen in abgelegenen Bergregionen des tibetischen Zanskar, Dorfbewohnerinnen im indischen Rajasthan bei der Arbeit.

Dieser Band ist eine lebendige Hommage an die Frauen dieser Welt. Die berührenden Porträts von Olivier Föllmi vermitteln Stärke und Kraft, Schönheit und Anmut. Stimmungsvolle Texte aus der Weltliteratur, die Danielle Föllmi den Bildern gegenüberstellt, verstärken die bezaubernde und ermutigende Wirkung dieses Buches.

   
Barbara Sichtermann und Ingo Rose
Frauen einfach genial
18 Erfinderinnen, die unsere Welt verändert haben
2010, gebunden, sFr. 43.90
ISBN 978-3-86873-117-0

Wissen wir eigentlich, welche genialen Köpfe hinter vielen Erfindungen stecken, die unseren Alltag erleichtern? Häufig sind es eben nicht die männlichen Genies aus Naturwissenschaft und Technik, sondern Frauen, die aus den Erfahrungen ihres Alltags heraus ihre besonderen Talente kreativ zu nutzen wussten.

Oft setzten sie ihre Ideen mit Beharrlichkeit gegen Standeszwänge und Ausbildungsbeschränkungen durch. Über die Findigkeit, Energie und Ausdauer dieser Frauen lesen wir mit Staunen und Begeisterung. Ihr Vorbild sollte Ansporn sein, die eigene Kreativität richtig schätzen zu lernen und zu begreifen, dass es oft gerade naheliegende Überlegungen sind, die den Anstoss zu grossen Veränderungen geben.

Mary Anderson und der Scheibenwischer. Marion Donovan und die Einwegwindel. Bette Graham und das "Liquid Paper". Josephine Cochran und der Geschirrspülautomat. Käthe Paulus und der Paketfallschirm. Margarete Steiff und der Knopf im Ohr. Emmi Creola-Maag und Betty Bossi. Barbe-Nicole Clicquot und das Rüttelpult. Melitta Bentz und der Kafeefilter. Florence Nightingale und das Tortendiagramm. Maria Montessori und die Einsatzzylinderblöcke. Agnes Pockels und die Schieberrinne. Hedy Lamarr und das Frequenzsprungverfahren. Martine Kempf und die Katalavox. Ida Rosenthal und die Maidenform. Anita Roddick und die Body Shops. Mary Quant und der Minirock. Estée Lauder, die seriöse Kosmetik und die Gratisprobe.


Kim Wilson
Die Gärten der Jane Austen
Ausflüge zu den Schauplätzen ihrer Romane
2009, gebunden, sFr. 49.90
ISBN 978-3-421-03767-1

Jane Austen liebte die Vielfalt der Gärten. Begleiten Sie sie in diesem Buch anhand lebhafter Zeugnisse aus ihren Briefen und bezaubernder Auszüge aus ihren Romanen zu den Gärten, die sie besass oder kannte, zu den Gärten ihrer Verwandten und Freunde, zu den öffentlichen Parks, den Landhausgärten, den Stadtgärten und den Gärten der Schlösser und Herrenhäuser der georgianischen Epoche, Schauplätze ihrer Romane und deren Verfilmungen. Von Bath und London, Hampshire, Warwickshire, Northhamptonshire und Kent werden Sie in stimmungsvollen Fotografien und zeitgenössischen Radierungen und Skizzen ein Garten-Panorama der Zeit Jane Austens entdecken. Sie werden eine Jane Austen erleben, wie Sie sie noch nicht kannten, oder, mit ihren eigenen Worten: "An einem schönen Tag im Schatten zu sitzen und ins Grüne zu schauen, ist die wunderbarste Erfrischung" (aus Mansfield Park ).

- Die schönsten Zitate, Beschreibungen und stimmungsvollen Fotos zu den Gärten, die Jane Austen liebte
- Ein lebendiges Bild ihrer Zeit
- Mit besonderem Fokus auf ihren eigenen Garten im Jane Austen's House Museum in Chawton, Hampshire
- Mit praktischen Informationen zur Anreise und Besichtigung


Eva Kohlrusch u. Gary Rogers
Besondere Frauen und ihre Gärten
2008, gebunden, sFr. 65.90
ISBN 978-3-7667-1737-5

"Willst du aber ein Leben lang glücklich sein, so schaffe dir einen Garten." Chinesisches Sprichwort

Glück ist ein Garten. Er bietet Zuflucht und Entspannung nach dem hektischen Alltag und ist Quell der Inspiration und Ort neuer Gedanken. Eva Kohlrusch und der Fotograf Gary Rogers ermöglichen erstmals den Blick in die Gärten aussergewöhnlicher Frauen, wie z.B. der Schauspielerin Ruth Maria Kubitschek, der Schriftstellerinnen Ulla Hahn und Charlotte Link, der Köchin Johanna Maier, der Gartenexpertinnen Petra Pelz und Anja Maulbach. Sie alle zeigen ihre Refugien, diese ganz persönlichen Orte, an denen sie arbeiten, entspannen, und neue Ideen spinnen. Neben den vielfach autodidaktischen, oftmals ganz praktischen Erfahrungen gewährt das Buch Einblicke in die ganz persönlichen Gartengeschichten 23 faszinierender Frauen und ihrer besonderen Beziehung zum Gärtnern.

 
Jean-Jacques Sempé
Sempé in New York
2009, gebunden, sFr. 88.90
ISBN 978-3-257-02116-5

Zum ersten Mal: alle 'New Yorker'-Cover von Sempé in einem Band.

Es sind die kleinen Momente im grossen Weltenlauf, die der Franzose Jean-Jacques Sempé seit Jahrzehnten in seinen Zeichnungen festhält. Mal mit zärtlichen, mal mit leicht schmerzlichen Gefühlen schaut er dem kleinen Menschen beim Überlebenskampf zwischen Arbeitswelt und Privatleben zu. Und obwohl der Betrachter meist über die freundlichen Figuren in alltäglichen wie absonderlichen Situationen schmunzeln muss, schimmert immer deutlich die Einsamkeit und Entfremdung der Sempé-Wesen durch die heiteren, filigranen Werke ihres Meisters. Besonders deutlich wird das bei Sempés mittlerweile mehr als 100 Titelbildern für das US-Magazin "The New Yorker". Der Band "Sempé in New York" versammelt erstmals alle seit dem Jahr 1978 für den "New Yorker" entstandenen Cartoons des heute 77-jährigen Karikaturisten.

Da sind sie zu sehen: die Angestellten, die in ihrer Mittagspause zwar alle denselben Platz in der New Yorker Steinwüste aufsuchen. Dort aber nicht etwa entspannt miteinander plaudern, sondern bei der Akten-Lektüre stumm Fastfood in sich hineinstopfen. Oder die Katze, die auf einem leeren Bett schläft, während in den Büros im Haus gegenüber die Büromenschen eifrig und vereinzelt in ihre Computertastatur hacken.

Der Radfahrer, der mutterseelenallein über die gigantische Brooklyn-Brücke fährt. Und das spazieren gehende Ehepaar, das von einem Polizisten angehalten und gefragt wird, ob denn alles in Ordnung sei - im Hintergrund sind New Yorker zu sehen, die sich ausschliesslich in der Trendsportart Joggen fortbewegen.

Doch immer wieder blinzelt den Grossstädter mit seiner Sehnsucht nach der Natur unerwartet das Glück an. Etwa wenn ein gediegener, älterer Herr im goldenen Herbstlicht plötzlich wie ein kleiner Junge das am Boden liegende Laub aufwirbelt. Ein anderer Herr geniesst auf einer Schaukel auf einem verlassenen Kinderspielplatz den magischen Moment vor dem Sonnenuntergang. Kostbar sind auch die Augenblicke der Konzentration, die Kinder bei den Klavierstunden im behaglichen Salon ihrer Lehrerin erleben.

Sempé-Bücher sind grandiose Wimmelbücher für Erwachsene. Sein Blick auf die überfüllten New Yorker Straßen schafft Bilder, die nur so vor Leben im Schatten und im Licht bersten. In ihnen gibt es die Details der menschlichen Existenz zu entdecken, die man im hektischen Alltag allzu oft übersieht. "In New York, da fühlt man sich schon winzig", sagt Sempé in einem dem Bilderteil vorangestellten, ausführlichen Interview zu seinen Erfahrungen mit der Metropole und seiner Arbeitsweise.

Text: berlinerliteraturkritik.de

 
C. G. Jung
Das Rote Buch
2009, Leinenband mit zwei Lesebändchen und Schmuckschuber, sFr. 259.-
ISBN 978-3-491-42132-5

Als geheimnisvolles "Rotes Buch" ging es in die Literatur über C. G. Jung ein. Niemand bekam es zu Gesicht, da sein Urheber selbst verfügt hatte, es nicht zu veröffentlichen.

Diesem Wunsch wurde entsprochen. Doch fast fünfzig Jahre nach dem Tod Jungs ist die Zeit gekommen, um dieses eindrucksvolle Werk der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Über viele Jahre hielt der grosse Schweizer Tiefenpsychologe C. G. Jung (1875-1961) seine Träume, Visionen und Fantasien in einem Tagebuch fest: grossformatig, kunstvoll und farbenprächtig - C. G. Jungs handgeschriebenes und -gemaltes einzigartiges Vermächtnis.

 
Laure Adler und Elisa Lécosse
Endlose Liebe
Leidenschaftliche Frauen von Tizian bis Warhol
2009, gebunden, sFr. 44.90
ISBN 978-3-938045-44-2

"Man muss wissen, wie weit man zu weit gehen kann." Jean Cocteau

Die Liebe kann schön und dauerhaft sein, kurz und schmerzhaft, lang und schwer oder kurz und schön - es scheint, als gäbe es alle Spielarten. Und in der Tat zeigen die Gemälde, die sich mit den Mythologien, alten Religionen oder literarischen Quellen beschäftigen, wie intensiv sich die abendländische Kultur bis in die Gegenwart an dem Thema der Liebe gerieben hat.

Die Bilder sprechen von der glühenden Leidenschaft, der peinigenden Sehnsucht, der zerstörerischen Eifersucht oder der abgründigen Enttäuschung. Ideal und unvergänglich ist die Liebe nur in der Kunst, die ebenso rätselhafte wie starke, leidende und in den Tod treue Frauengestalten hervorgebracht hat: Daphne, Delilah, Ophelia, Medea oder Kirke sind nur einige von jenen, in deren Umarmungen die grossen Krieger und tapferen Helden wie Eiscreme schmolzen.

Liebe und Leidenschaft in der Kunst von der Renaissance bis in die Moderne mit klugen Bildbeschreibungen über Ideal und Täuschung, Sehnsucht und Erfüllung. Von einer grossen Kennerin der Literatur und Kunst mit Bildern von Tizian, Rubens, Botticelli, Boucher, Dalí u.v.a.

 
Claudia Gold
Frauen, die Geschichte schrieben
Von Kleopatra bis zu Katharina der Grossen

2009, gebunden, sFr. 63.-
ISBN 978-3-86690-115-5

Sie beherrschten Königreiche, sie führten Armeen in die Schlacht, sie einten ihre Nationen, sie regierten mit gütiger oder harter Hand. Der illustrierte Bildband "Frauen, die Geschichte schrieben" stellt die 50 bedeutendsten Königinnen, Kaiserinnen, Mätressen und Politikerinnen der letzten 3500 Jahre vor - von Kleopatra bis Margaret Thatcher. Diese Frauen, ob durch Geburt, Erbfolge oder demokratische Wahl an die Spitze ihrer Staaten gekommen, gehören zu den einflussreichsten und charismatischsten Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Manche von ihnen prägten ihr Land bis heute. Inklusive zahlreicher Zeitachsen, Bilder und Illustrationen zur historischen Einordnung und Bedeutung der verschiedenen Persönlichleiten.

 
Chris Casson Madden und Jennifer Lévy
Ein Zimmer für Sie allein
2009, gebunden, sFr. 45.-
ISBN 978-3-8067-2850-7

Ein paar Minuten für sich haben, zur Ruhe kommen, einfach die Tür hinter sich schliessen... Welche Frau wünscht sich das nicht von Zeit zu Zeit? In diesem Buch zeigen die unterschiedlichsten Frauen ihre ganz privaten Räume, erzählen, wie sie zu ihren Refugien gekommen sind, wann sie diese aufsuchen und warum sie nicht mehr auf ihre Rückzugsorte verzichten können - und seien diese eine farbenfroh gestaltete Küche, ein Gewächshaus, ein idyllisch gelegenes Gartencottage oder eine Badewanne mit Ausblick. Gemeinsam ist allen diesen Orten eines: Sie bieten ihren Besitzerinnen die Chance, sich zurückziehen zu können, sich zu besinnen und neue Kraft zu schöpfen. In Anlehnung an den berühmt gewordenen Essay "A Room of One's Own" von Virginia Woolf laden Autorin und Fotografin dieses Buches jede Frau dazu ein, sich ihren persönlichen Freiraum zu gestalten.


Ulrike Müller
Bauhaus-Frauen. Meisterinnen in Kunst, Handwerk und Design
2009, gebunden, sFr. 49.90
ISBN 978-3-938045-36-7

Damit hatte Direktor Walter Gropius nicht gerechnet: Das 1919 gegründete Staatliche Bauhaus - ein Anziehungspunkt für junge, unkonventionelle Frauen! Architektinnen, Bildhauerinnen, Keramikerinnen, Möbelgestalterinnen wollten sie werden, später auch Fotografinnen. Versprochen hatte der Gründer Walter Gropius "absolute Gleichberechtigung", schickte die Studentinnen aber zunächst nur in die Textilwerkstätten. Doch Weben reichte ihnen nicht, auch wenn sie es mit Leidenschaft taten. Gegen den Widerstand einiger Bauhausmeister brachen sie in die Domänen ihrer männlichen Kommilitonen ein und schufen auch hier Herausragendes. Ihre Arbeiten haben wesentlich dazu beigetragen, dass modernes Bauhaus-Design im 20. Jahrhundert die Welt eroberte. Zwanzig dieser Studentinnen, Lehrerinnen und Meisterinnen werden in diesem reich illustrierten Buch vorgestellt; viele dieser aussergewöhnlichen Frauen waren über Jahrzehnte vergessen und erfahren hier erstmals die ihnen angemessene Würdigung.



Katja Behling und Anke Manigold
Die Malweiber. Unerschrockene Künstlerinnen um 1900
2009, gebunden, sFr. 44.90
ISBN 978-3-938045-37-4

Es brauchte grosses Selbstbewusstsein und erhebliche Widerstandkraft, wollte eine junge Frau um 1900 ihren künstlerischen Ambitionen folgen. Die Akademien waren ihr verschlossen und private Malschulen kostspielig. Dennoch wählten zahlreiche Frauen den beschwerlichen Weg. Wenn auch als "Malweiber" verspottet, hielten sie unbeirrt an ihren künstlerischen Zielen fest. Abseits von gesellschaftlichen Zwängen fanden sie in Künstlerkolonien zu neuen, unkonventionellen Lebensformen und zu neuer Kunst. Welch grossartige Kunstwerke Malerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz der Nachwelt hinterlassen haben und welch mutiges Leben sie einst zu führen gewagt hatten, bezeugt dieses reich illustrierte Buch.




Hrsg. Christine Fischer-Defoy
Frida Kahlo. Das private Adressbuch
2009, gebunden, sFr. 44.-
ISBN 978-3-7338-0367-4

Schon zu Lebzeiten war Frida Kahlo (1907-1954) eine Legende. Zu ihren Bewunderern und Verehrern gehörten Heinz Berggruen, André Breton, Tina Modotti, Georgia O’ Keeffe, Pablo Picasso und Leo Trotzki. Viele dieser Namen trug sie in ihr Adressbuch ein, das nun erstmals veröffentlicht wird. Mit ihm erschliesst sich der private Kosmos der mexikanischen Malerin. Aus der Fülle der Materialien geht eindrucksvoll hervor, wie sehr Frida Kahlo trotz ihrer schweren Krankheit das Leben und die Menschen liebte, Männer wie Frauen gleichermaßen.

Erstausgabe des faksimilierten Original-Adressbuchs von Frida Kahlo. Alle Einträge werden durch biografische Daten und Auszüge aus ihrer privaten Korrespondenz erläutert. Mit zahlreichen persönlichen Fotos.




Kerstin Decker
Paula Modersohn-Becker. Eine Biographie
2009, Taschenbuch, sFr. 19.90
ISBN 978-3-548-60869-3

„Mein Leben ist ein kurzes, intensives Fest.“ Paula Modersohn-Becker

Die Malerin Paula Modersohn-Becker (1876–1907) war eine der bedeutendsten Vertreterinnen des frühen Expressionismus in Deutschland. Im Rahmen der berühmten Künstlerkolonie Worpswede und bei mehreren Aufenthalten in Paris entwickelte sie einen ganz eigenen, ausdrucksstarken Stil, der an Cézanne, Gauguin und den frühen Picasso erinnert. Die Publizistin Kerstin Decker zeigt in diesem liebevollen, hinreissend geschriebenen Porträt, wie modern Paula Modersohn-Becker nicht nur als Künstlerin, sondern auch als emanzipierte Frau gewesen ist.

„Kerstin Deckers Annäherung an dieses Künstlerleben ist am spannendsten. Die Sprache der Berliner Autorin ist leicht, sie schreibt szenisch.“ dpa




Katharina Schnitzler und Ulrike Folkerts
Glück gefunden
2008, gebunden, sFr. 45.90
ISBN 978-3-89904-336-5

Was gehört zum Glück? Was führt uns hin? Was entfernt uns von diesem sonnigen Gefühl? Was braucht wer, um glücklich zu sein? Und kann man das Glück überhaupt packen?

Die Schauspielerin Ulrike Folkerts und ihre Partnerin, die Künstlerin Katharina Schnitzler, nehmen den Leser in ihrem neuen Buch „Glück gefunden“ mit auf ihre ganz persönliche Reise ins Glück. Augenzwinkernd, authentisch und abwechslungsreich dokumentieren die beiden Frauen ihre Spurensuche nach dem Zustand, der jeden Menschen schön, zufrieden, mutig und selig macht. Ohne Esoterik, aber mit Begeisterung und grosser Liebe zum Detail wird das Glück in all seinen Facetten beleuchtet. Das charmante Zusammenspiel von Fotografie, Text und Zeichnung erzählt 13 ganz unterschiedliche Geschichten übers Glück. Da geht es um Existentielles wie Freunde, Kreativität und Glücksmomente, um Natürliches und Vergängliches wie Jahreszeiten und Schönheit, es geht um Banales wie Handtaschen, um Glück geben und schenken, ums Glück holen und sich oder anderen bereiten. Und immer ist das ein ganz persönlicher Blick der beiden Frauen, die mit diesem Buch einen Anstoss geben, mit wachen Sinnen durch das Leben zu wandeln und sich Fülle zu leisten – das Glück zu packen.




Stefan Bollmann
„Briefe liebe ich, für Briefe lebe ich“
Frauenbriefe aus fünf Jahrhunderten
mit einem Vorwort von Thekla Carola Wied u. Hannes Rieckhoff
2008, gebunden, sFr. 44.80
ISBN 978-3-938045-31-2

Es ist noch nicht so lange her, da schrieb man sich in Briefen die Sorgen von der Seele, erzählte von Liebe und Leid, hoffte, die erzieherischen Empfehlungen würden Gehör finden, berichtete von weiten Reisen und vielem mehr. Und auf der anderen Seite wurden diese Briefe mit verzehrender Sehnsucht, heimlicher und offener Freude, aber auch grosser Furcht und Angriffslust erwartet. Vor allem Frauen erfassten „schreibselige Rappel“, wie Caroline Schlegel die Leidenschaft des Briefeschreibens nannte.

Die englische Dichterin Elizabeth Barrett und ihr späterer Mann Robert Browning führen in 600 Tagen über 500 Briefgespräche, bis sie endlich heiraten und ein gemeinsames Leben führen können. Maria Theresia schreibt ihrer Tochter nach Paris, wie sie sich an dem völlig fremden französischen Königshof verhalten soll, um nicht unangenehm aufzufallen, was allerdings nichts am Schicksal von Marie Antoinette ändern wird. Vita Sackville-West und Virginia Woolf verbindet mehr als reine Freundschaft, während Virginia Woolf und Katherine Mansfield als Schriftstellerinnen rivalisieren. George Sand erkennt, dass ihre Briefe an den Dichter Alfred de Musset vermutlich für die Nachwelt interessant sein könnten und schreibt sie kurzerhand um.

Von grossen Leidenschaften erzählen die Briefe von Anaïs Nin an Henry Miller oder von Frida Kahlo an Nickolas Muray. Die Dichterin Sylvia Plath und die Flugpionierin Anne Lindbergh danken ihren Müttern für die Kraft, die sie ihnen geben. Indira Gandhi hat zeitlebens nur eine Freundin, der sie sich anvertraut und mit der sie einen jahrzehntelangen Briefwechsel führt.

In den Liebesbriefen, Freundschaftsbriefen, Ratschlägen von Müttern, Briefen aus schweren Zeiten oder Reisebriefen spiegeln sich das grosse Glück der Liebe, die verzehrenden Zweifel, die heimlichen Wünsche, die politischen Katastrophen, die Freiheit des Einzelnen, das Vertrauen in die Freundschaft, die Reiselust der Frauen und noch vieles mehr. Stefan Bollmann hat diese Briefe in einen historischen und gesellschaftlichen Zusammenhang gestellt, der es uns ermöglicht, ihre Entstehung zu erfassen.




Nicholas Ganz
Graffiti Woman
2008, gebunden, sFr. 45.90
ISBN 978-3-8321-9095-8

Graffiti Art begegnet uns tagtäglich – bunt, phantasievoll und spontan. Graffiti fasziniert mit seiner Impulsivität und Lebendigkeit. Dieser Band versammelt erstmals Graffiti- und Street Art-Künstlerinnen. Mit herrlichen Fotos ihrer vergänglichen Werke werden mehr als 125 Sprayerinnen vorgestellt: zu sehen ist diese vitalste aller Kunstrichtungen in ihrer globalen Verbreitung von Island bis Brasilien, von Deutschland bis Südafrika.




Herbert Vorgrimler, Ursula Bernauer u. Thomas Sternberg
Engel
Erfahrungen göttlicher Nähe
2008, gebunden, sFr. 36.90
ISBN 978-3-451-29963-6

- Woher kommen die Engel?
- Wie sieht ein Engel aus?
- Die Engel der Bibel
- Engel im ausserbiblischen Judentum
- Die Engel im Islam
- Engel im kirchlichen Altertum und Mittelalter
- Schutzengel, Mächte und Gewalten
- Tiefenpsychologische Deutungen des Engelthemas
- Engel in Philosophie und Dichtung
- Über die Aktualität der Engel

Das Buch spannt einen weiten Bogen von den Engeln im Judentum, im christlichen Altertum und Mittelalter bis hin zu Engeln in Philosophie und Literatur und im spirituellen Erleben unserer Tage. Ergänzt durch Bilder und Erfahrungen der Bibel aus tiefenpsychologischer Perspektive und dokumentiert anhand der schönsten Beispiele aus der Geschichte der Kunst, liegt hier ein umfassendes und eindrucksvoll anschauliches Werk zu den himmlischen Boten vor.

„Ein in Bild und Text grossartig gestaltetes Engelbuch, ein beredtes Zeugnis der Kultur- und Religionsgeschichte, der Erfahrungs- und Kunstgeschichte rund um jene Boten, die heute von vielen Menschen neu entdeckt werden.“ Die Presse




Freddy Langer
Frauen, die wir liebten
Filmdiven und ihre heimlichen Verehrer
2008, gebunden, sFr. 44.90
ISBN 978-3-938045-32-9

Freddy Langer hat 63 Männer, von denen der älteste 1920 und der jüngste 1972 geboren wurde, nach ihrer meist geliebten und verehrten Filmschauspielerin gefragt. Die Offenbarungen dieser Männer sind geistreich, subtil, direkt, leidenschaftlich, witzig und tiefsinnig – und in ihrer Ehrlichkeit einzigartig.

Mit Texten von Volker Schlöndorff, Bruno Ganz, Harry Rowohlt, Bodo Kirchhoff, Martin Mosebach, Jim Rakete, Harald Krassnitzer, Markus Lüpertz Ilja Trojanow, Christian Kracht, Markus Kavka u.v.a. über Romy Schneider, Ava Gardner, Scarlett Johansson, Elizabeth Taylor, Jeanne Moreau, Juliette Binoche, Catherine Deneuve, Hildegard Knef, Charlotte Rampling, Christiane Paul, Simone Signoret, Ellen Barkin, Sophie Marceau, Katharine Hepburn, Brigitte Bardot u.v.a.





Marlen Hendry
Frauen sind Engel und manchmal gehen sie durch dein Herz
2008, gebunden, sFr. 39.90
ISBN 978-3-85179-032-0

Es gibt nur wenige Menschen – gleich ob sie religiös gebunden, spirituell wach, agnostisch oder atheistisch sind –, die sich von Engeln nicht angerührt fühlen, und sei es durch Erinnerungen an ihre Kindheit. In den ersten religiösen Ahnungen unserer Kindertage suchten wir bei den Engeln Zuflucht. Damals wie heute rühren sie an unsere verborgensten Sehnsüchte. Und vielleicht berühren sie uns am innigsten, wenn sie bloss vorüberwehn.

In diesem Buch zeigen Engel sich von ihrer „weiblichen“ Seite. Im Gegensatz zu männlichen, kindlichen oder androgynen Engel-Darstellungen sind „Frauen als Engel“ von einer besonderen, vielfältigen Faszination: ob Schutzengel oder Liebes-
engel, Dunkler Engel oder Gefallener Engel, Siegesengel oder Todesengel – die Frauen auf den Bildern dieses Buches „verkörpern“ diese „Rollen“ auf sehr emotionale, eindringliche, verstörende, auf jeden Fall stets herausfordernde Weise.

Eine sinnliche und spirituelle Bilder-Reise in ein Land der Träume und Visionen: Bilder und Texte von betörender Schönheit und einzigartiger Inspiration.




Claudia Lafranconi u. Sabine Frank
Die Damen mit dem grünen Daumen. Berühmte Gärtnerinnen
2008, gebunden, sFr. 46.-
ISBN 978-3-938045-18-3

War der Garten in erster Linie jenes Stück Erde, auf dem sich Essbares kultivieren liess, so ist er seit Ende des 19. Jahrhunderts ein Ort, in den selbst vornehme Damen ihre Hände graben, um sie glücklich und mit schwarzen Fingernägeln wieder herauszuziehen. Doch bevor selbst gepflanzt und umgetopft werden darf, lassen feine Prinzessinnen oder fernöstliche Kaiserinnen nach ihren Vorstellungen Gärten anlegen, die auf herrschaftliche und unverwechselbare Weise ihre Handschrift tragen. Auch Schriftstellerinnen wie Vita Sackville-West, Elizabeth von Arnim, Colette und viele andere befällt diese Leidenschaft, für die sie Worte finden, die so unsterblich werden wie einige ihrer Gärten.
Von Katharina de Medici, Sibylla Merian, Wilhelmine von Bayreuth über Lucie von Pückler, Getrude Jekyll, Beatrix Potter, Vita Sackville-West zu Beth Chatto und Gabriella Pape, Georgia O’Keefe und vielen anderen.




Hrsg. Roman Kurzmeyer u. Roger Perret
Dunkelschwestern. Annemarie von Matt – Sonja Sekula
2008, gebunden, sFr. 79.-
ISBN: 978-3-85881-213-1

Annemarie von Matt (1905-1967) und Sonja Sekula (1918-1963) stammen beide aus der Innerschweiz. Sekula wirkt ab 1936 in New York zuerst im Kreis der in den USA im Exil lebenden Surrealisten und danach in demjenigen amerikanischer Avantgardekünstler. Annemarie von Matt lebt nach ihrer Heirat mit dem Bildhauer Hans von Matt in Stans. Beide schreiben schon als junge Frauen, treten aber zunächst als Malerinnen an die Öffentlichkeit. Die Doppelbegabung manifestiert sich in Werken, die mit Texten versehen sind.
Unter den schriftstellerischen Arbeiten ragen eindringliche, manchmal wortspielerische Kurznotate mit autobiografischem Hintergrund hervor. Der literarische Liebesbrief wird zu einem wichtigen Medium. Sonja Sekulas Arbeit entwickelt sich im Unterschied zu derjenigen von Annemarie von Matt immer in Berührung und Auseinandersetzung mit den ambitioniertesten künstlerischen Positionen ihrer Zeit.
Die Monografie enthält neben zahlreichen Dokumenten zu Leben und Werk der beiden Künstlerinnen unbekannte bildnerische Arbeiten, Bild-Text-Montagen und zahlreiche unveröffentlichte literarische Texte, darunter Briefe von Sonja Sekula an Frida Kahlo und ein Porträt über Annemarie Schwarzenbach.

„Bist du, Ich bin ... Ich bin die Grüne, die Dunkelschwester .. bin das schrille Rufen der Kranken, bin die Angst, bin Lärm und Schmerz, selbst das Lächeln, bin das Boot im Moor, das lange Warten, die Selbstsuchung, ach nimm meine Hand, sei ruhig, denn ich leide, denn ich suche .. sinnlos und auf zornige, trübe Weise.“ Sonja Sekula




Charlotte Ueckert
Magierin der runden Frauen. Niki de Saint Phalle
Ein Porträt 2007, broschiert, Sfr. 33.80
ISBN 978-3-86572-540-0

„Meine Arbeit ist autobiographisch, sie ist meine Verbindung zur Wirklichkeit.“
Niki de Saint Phalle

Niki de Saint Phalle war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts berühmt wie kaum eine andere. Sie gehörte, neben ihrem Lebenspartner Jean Tinguely, Daniel Spoerri und Yves Klein, als einzige Frau zu der Avantgardegruppe der Nouveaux Réalistes in Paris. Dort erregte sie die Aufmerksamkeit der Kunstwelt durch ihre "Tirs", mit Farbe gefüllte Gipsreliefs, die sie durch Gewehrschüsse zerstörte und neu schuf. 1966 baute sie in Stockholm eine liegende Muttergöttin, die „Hon“, die durch die Vagina zu betreten war, erfand dann die heitere Welt der "Nanas", die im Siegeszug durch die bedeutenden Museen der Welt tanzten. Jährlich zieht es Tausende von Besuchern in die von ihr geschaffenen begehbaren Skulpturen und Parks, wie den Tarot-Garten in der Toskana oder die Grotte in den Herrenhäuser Gärten bei Hannover.

Charlotte Ueckert stellt in ihrem Porträt die Künstlerin in den Zusammenhang wichtiger Zeitströmungen, charakterisiert die Wirkung ihrer Kunst durch emanzipatorische Parteinahme, eine radikale Subjektivität und religionsübergreifende Spiritualität.




Slavenka Drakulic
Frida
Roman, gebunden, 2007, Sfr. 32.50
ISBN 978-3-552-0548-0

Coyoacán nahe Mexiko City, ein früher Morgen im Juli 1954: Die 47-jährige Frida Kahlo liegt nach einer unruhigen Nacht in ihrem Bett. Sie spürt den Tod, überlässt sich aber nicht dem Schicksal, das ihr ein Leben lang übel mitgespielt hat. Die Entscheidung, wie sie stirbt, will sie selbst treffen. Zuvor lässt sie das Leben Revue passieren. Faszinierend und schrecklich zugleich: Slavenka Drakulic zeigt uns Frida Kahlo, wie wir sie noch nie gesehen haben – ein aussergewöhnlicher Roman über eine aussergewöhnliche Künstlerin.

"Meine Malerei trägt die Botschaft des Schmerzes in sich." Frida Kahlo




Stefano Zuffi
Katzen in der Kunst
Gebunden, 2007, Sfr. 49.90
ISBN 978-3-8321-7763-8
)
Der kleine Kater, die wilde Katze oder das unheimliche Tatzengeschöpf: Die Katzenfreunde kennen und lieben diese seltsam unnahbaren Kreaturen in jeder Erscheinung. »Katzen in der Kunst« führt anhand von Kunstwerken aus 4000 Jahren die wunderbarsten kleinen Tiger vor in allen Formen der Kunst und in den unterschiedlichsten Situationen des Lebens. Seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. domestiziert wurden die Katzen auch seither in der Kunst verewigt. Dieser Motivreigen durch die Geschichte der Kunst illustriert die Liebe zu den magischen Geschöpfen auf vielfältige Weise. In diesen Gemälden zeigt sich die Katze sowohl als Versinnbildlichung sentimentaler menschlicher Zuneigung wie als Symbol des Teufels in der christlichen Ikonografie. Überraschend viele Künstler erlagen der Anziehungskraft dieser eleganten Vierbeiner: in Werken von Leonardo bis Balthus, von Chardin bis Warhol, von Rembrandt bis Modersohn-Becker begegnet uns die Faszination für Katzen




Hanna Höch
Aller Anfang ist DADA!
224 Seiten, 330 Abb., davon 133 farbig, 23,9 x 27,7 cm
2007, gebunden, Sfr. 63.00
ISBN 978-3-7757-1919-3

Der lang erwartete Überblick über das ungemein reiche Gesamtwerk der Dada – Queen und Pionierin der Fotomontage – mit bislang unveröffentlichten Arbeiten.

Hanna Höch (1889 – 1978) ist die wohl bekannteste deutsche Künstlerin der Klassischen Moderne, deren Werk in den letzten Jahren auch international grosse Anerkennung gefunden hat. Eine aktuelle Monografie zu Leben und Werk Höchs ist auf dem deutschsprachigen Markt daher seit langem ein Desiderat.
Die Publikation mit Texten ausgewiesener Höch-Kenner schliesst diese publizistische Lücke und präsentiert mit rund 160 Arbeiten aus allen Werkperioden die ausserordentliche Vielgestaltigkeit des Schaffens der Künstlerin. Beginnend mit Fotomontagen aus der Dada-Zeit bis hin zu den Pop-Art-inspirierten Klebearbeiten der 1960er-Jahre findet die Collage als genuine Ausdrucksform Höchs besondere Berücksichtigung.
Schlüsselwerke ihres malerischen Oeuvres aus den Jahren nach Dada sind ebenso vertreten wie ihre spielerischen Formen- und Formatexperimente sowie Beispiele einer lyrischen Abstraktion in der Nachkriegszeit. Eine überaus reich bebilderte Biografie eröffnet mit privaten Fotografien, Auszügen aus der Korrespondenz Höchs und persönlichen Notizen einen intimen Einblick in das Leben der Künstlerin.

"Ich möchte die festen Grenzen auswischen, die wir Menschen mit einer eigensinnigen Sicherheit um alles, was in unseren Bereich kam, gezogen haben. … Ich will aufzeigen, dass klein auch gross sein kann und gross auch klein ist; allein der Standpunkt, von dem wir bei unsrem Urteil ausgehen, muss anders gewählt werden. …
Ich würde heute die Welt aus der Sicht einer Ameise wiedergeben und morgen so, wie der Mond sie vielleicht sieht."
Hanna Höch, 1929




Leonetta Bentivoglio
Pina Bausch oder Die Kunst über Nelken zu tanzen
Mit Fotografien von Francesco Carbone
180 S., 88 farb. Abb.
2007, broschiert, Sfr. 21.70
ISBN 978-3-518-45859-4

Pina Bausch hat mit ihrem Tanztheater Wuppertal den zeitgenössischen Tanz revolutioniert. Sie hat nicht nur ein eigenes neues Genre entwickelt, eben das "Tanztheater", sondern mit ihrer Tanzsprache auch Generationen von Choreographen in aller Welt inspiriert. "Mich interessiert nicht, wie die Menschen sich bewegen, sondern was sie bewegt", sagt Pina Bausch. Diese Aussage ist der Schlüssel zu all ihren Inszenierungen.
Die Journalistin und Autorin Leonetta Bentivoglio, die etliche Bücher zum modernen Tanz publiziert hat, und der Fotograf Francesco Carbone haben die Arbeit der Choreographin, Autorin und Regisseurin seit vielen Jahren begleitet. In eindringlichen Bildern und Texten erläutern sie Pina Bauschs Konzeption und zeigen deren Ausnahmestellung in der Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das Bilder- und Lesebuch liefert eine illustrierte Geschichte des Tanztheaters Wuppertal von den Anfängen bis heute.




Charlotte Seeling
Frauen und ihre Gärten
2007, broschiert, reich bebildert, Sfr. 43.80
ISBN 978-3-8067-2936-8

Frauen aus aller Welt öffnen uns ihre Gärten. Charlotte Seeling hat sich einfühlsam und neugierig zugleich auf Spurensuche begeben und Frauen in Deutschland, England, Frankreich, Italien, der Schweiz, Spanien und Südafrika nach der ureigenen Verknüpfung ihres Lebensweges mit dem Wunsch, einen eigenen Garten anlegen zu wollen, befragt. Von Joan Aiken über Anne Cox Chambers und Diandra Douglas bis zu Greta Sturdza und Yannick Vu wird eines deutlich: jeder Garten ist einmalig und der ganz individuelle, kreative Ausdruck seiner Besitzerin. Eindrucksvolle Fotos und Pflanzpläne aus der Vogelperspektive runden diesen Band ab.

"Ein ebenso einfühlsam geschriebener wie sensibel fotografierter Bildband, der nicht nur die Gartenfreundinnen begeistern wird." Good Life

"Charlotte Seeling erzählt die Biographien der Frauen und ihrer Gärten als fesselnde Kurzgeschichten, einfühlsam und unterhaltsam." Die Welt





Frida Kahlo
Dir sende ich mein ganzes Herz
Liebesbriefe, 2007, gebunden, Sfr. 21.70
ISBN 978-3-86555-036-1

Zum 100. Geburtstag von Frida Kahlo am 6. Juli 2007: Wir feiern die große mexikanische Künstlerin mit dieser bibliophil ausgestatteten Geschenkausgabe, die eine Auswahl ihrer schönsten Liebesbriefe enthält. Briefe, die, ähnlich wie ihre Bilder, zeigen, dass sie "ihr Herz auf der Zunge trägt".

Ich möchte gerne noch leichter sein, ein winzig kleines Etwas, das Du einfach in Deiner Tasche herumtragen kannst, immer und überall... Alex, schreib mir bald, und sag mir, dass du mich sehr liebst und nicht ohne mich leben kannst, selbst wenn es nicht stimmen sollte...

Gerade in den überschwenglichen, glühenden Liebesbriefen, die Frida Kahlo an ihre Jugendliebe Alejandro Gómez Arias, später an ihren Mann Diego Rivera oder an ihre große Liebe, den Photographen Nickolas Muray, verfasste, tritt ihr ganzes leidenschaftliches, oft verzweifeltes Wesen zutage. Ihr Schreibstil ist so direkt, plastisch, bisweilen sogar drastisch wie wir ihn von ihren Gemälden kennen; er ist aber auch ebenso poetisch und zart. Mit jeder Zeile verrät die Verfasserin, daß es ihr ein Leben lang vor allem um eines ging: größtmögliche Aufrichtigkeit sich selbst und ihrer Malerei gegenüber, aber auch ihren Freunden und Liebhabern gegenüber. Ohne jede Sentimentalität weiß sie ihre - häufig explosiven, vom Schmerz geprägten – Gefühle unverstellt zu Papier zu bringen.




Jean Starobinski
Die Zauberinnen
Macht und Verführung in der Oper
2007, gebunden, Sfr. 43.70
ISBN 978-3-446-20843-8

Gäbe es keine Zauberinnen, die Oper wäre um ihre besten Werke gebracht. Die berühmtesten Vertreterinnen ihrer Art sind jene drei Damen, die zu Beginn der
"Zauberflöte" dafür sorgen, dass der Held nicht schon bei seinem ersten Auftritt von einem Drachen verschlungen wird. Ihre Nachfolgerinnen, Julia, Manon, Elektra und all die anderen, entwickeln ihre Zauberkräfte allein aus der Musik - und ziehen die Figuren auf der Bühne genauso wie die Menschen im Zuschauerraum in ihren Bann. Ein verführerischer Streifzug durch die schönsten Werke, geschrieben von einem hervorragenden Kenner der Oper und ihrer Geschichte.




Scheitler, Ute /Welsch-Körntgen, Judith
Frau sieht das, was Mann nicht sieht
Der weibliche Blick auf die Kunst
2007, Bildband, gebunden
ca. 128 S., 100 farb. Abb. - 28,5 x 25 cm, Sfr. 34.80
ISBN 3-7630-2479-4

Frauen sehen Kunst ganz anders! Ein Gefühl, eine Assoziation, ein modisches Detail, das spannungsreiche Beziehungsgeflecht von Personen im Bild und Betrachter in sieben thematischen Kapiteln werden Kunstwerke aus einer weibliche inspirierten Sicht betrachtet und unter die Lupe genommen. Der flotte, frische Stil der beiden Autorinnen lässt dabei keine gelehrte Langeweile aufkommen, sondern ist im besten Sinne unterhaltsam. Neben handfesten Themen wie Essen und Trinken geht es in den einzelnen Kapiteln u.a. um Paare, Männer- und Frauenrollen sowie um weibliche Schönheit. So viel Spaß kann Kunstbetrachtung machen! Mehr als 50 Highlights der Kunstgeschichte, betrachtet aus weiblich inspirierter Sicht- Ein sinnlicher Kunstgenuss, der Lust aufs Entdecken macht- Frische Texte und eine animierende Gestaltung präsentieren Kunstwerke aus über 5 Jahrhunderten (u.a. von Monet, Renoir, Macke, Picasso, Rembrandt, Cranach, Lichtenstein, Warhol)




Ute Karen Seggelke
Freundinnen
Gemeinsam sind wir unschlagbar...
2007, broschiert, 34 Porträts in Bild und Text, 235 S. m. zahlr. Duplex-Fotos,
26 x 22 cm, Sfr. 34.70
ISBN 3-867-2572-1

Was macht die beste Freundin aus? Wie ist die Freundschaft entstanden? Wie hat sie sich entwickelt? Was hat sie überdauert? Frauen zwischen 16 und 92 Jahren - prominente und unbekannte Frauen - erzählen davon, was sie mit ihrer besten Freundin verbindet, von der Freude, mit ihr zusammen zu sein, von Seelenverwandtschaft und Reibungspunkten, von gemeinsamen Erlebnissen, Gesprächen, Reisen und Interessen. Von Freundschaft überhaupt und vom Platz, den die beste Freundin im eigenen Leben einnimmt. Ein Kaleidoskop der Freundschaft.




Gabriele Jatho und Rainer Rother (Hrsg.)
City Girls
Frauenbilder im Stummfilm
Gebunden, 2007, 175 S. mit 180 Duoton-Abbildungen, 27,5 cm, Sfr. 39.40
ISBN 978-3-86505-177-6

Das Buch zur Retrospektive der Berlinale. Der Bubikopf, ein offensiver Blick und ein selbstbewusstes Auftreten prägen das Image der »Neuen Frau« zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Großstadt wird zum Schauplatz weiblicher Unabhängigkeit, Mobilität und Libertinage: In ihrem Lichterglanz erkunden die Filmheldinnen dieser Zeit neues Terrain. Die dämonisierte Verführerin der Jahrhundertwende weicht dem jugendlich-kecken Look des berufstätigen Girls. Herrenschnitt, schmale Hüften und flache Busen sind en vogue. Flapper flirten im Rhythmus des Jazz und das City Girl erobert die Leinwände. Das großzügig bebilderte Buch versammelt vier Essays, verfasst von Annette Brauerhoch, Heike-Melba Fendel, Fabienne Liptay und Daniela Sannwald, die aus film- und kulturhistorischer Sicht das veränderte Rollenverständnis der »Neuen Frau« reflektieren und zugleich kritisch hinterfragen. Ergänzt wird der Band mit zeitgenössischen Beiträgen u.a. von Vicki Baum, Joe Lederer, Alfred Polgar und Gabriele Tergit.




Robert Schmid
Frauenarbeit - in der Dritten Welt
Bildband, gebunden, 2006, Sfr. 59.00
Format 28 x 24 cm, 256 Seiten,195 grossformatige Farbbilder
ISBN 978-3-03780-646-3

Mit diesem Bildband ermöglicht uns Fotograf Robert Schmid eine berührende & poetische Sicht auf die vernachlässigte Arbeit von Frauen in der Dritten Welt. Die beeindruckenden Fotografien werden durch spannende Erzählungen und Berichte ergänzt. Die ausgezeichnete Qualität der Bilder sowohl aus technischer als auch inhaltlicher Sicht machen dieses Buch zu einem unvergesslichen, einzigartigen und nachdenklichen Ausflug in eine aus unserem Alltag verdrängte Welt.




Antje Southern
Himmlische Frauen
Fromm und rebellisch - schön und sündhaft
Gebunden mit Schutzumschlag, 21 x 27,5 cm
160 Seiten mit 100 Abbildungen in Farbe und Duotone
2006, SFr. 35.00
ISBN: 978-3-938045-15-2

Heilige Frauen beflügeln mit ihren übersinnlichen Kräften und ihrer legendären Schönheit seit Jahrtausenden Künstlerphantasien. Während die Jungfrau Maria die Heiligste unter den weiblichen Heiligen ist, wird Maria Magdalena zum Synonym für Sündhaftigkeit – doch ihre Wandlung von der Luxusfrau zur reuigen Büßerin hat Künstler zu höchst vielschichtigen Deutungen des Weiblichen veranlasst. Welche Aufgaben die heiligen Frauen als Märtyrerinnen, Heilerinnen, Prophetinnen oder kritische Denkerinnen in Gestalt von Katharina, Agnes, Elisabeth, Hildegard von Bingen, Johanna von Orléans und vielen anderen zu erfüllen hatten, beschreibt die Kunsthistorikerin Antje Southern in diesem mit wunderschönen Bildern illustrierten Buch.




Schw. Inst. für Kunstwissenschaften
Das Kunstschaffen in der Schweiz 1848-2006
Gebunden, 2006, SFr. 48.00
ISBN 978-3-7165-1462-7

Dieses neue Standardwerk zur Kunst in der Schweiz spiegelt in reich bebilderter Ausstattung das breite Spektrum und die Lebendigkeit des Kunstschaffens von der Gründung des Bundesstaates 1848 bis zur Gegenwart. Gattungsmässig kommen Malerei, Skulptur, Plastik, Zeichnung sowie Kunstfotografie, Video, Installation und Netzkunst zur Sprache.
Die Autorinnen und Autoren präsentieren mit einer Vielfalt von wissenschaftlichen Methoden und Sichtweisen sowohl zeiträumliche Überblicke als auch vertiefende Darstellungen ausgewählter Themen und Aspekte. So werden Fragen der Identitätsbildung, die öffentlichen Institutionen, der Kunstmarkt, die Sammler und Kritiker und das Rollenverständnis der Kunstschaffenden ins Blickfeld gerückt.

Mit Beiträgen von Juerg Albrecht, Oskar Bätschmann, Marcel Baumgartner, Gottfried Boehm, Monika Brunner, Hans-Ulrich Doering, Valentine von Fellenberg, Sandra Gianfreda, Lucas Marco Gisi, Pascal Griener, Hans-Jörg Heusser, Urs Hobi, Kornelia Imesch, Paul-André Jaccard, Hans-Ulrich Jost, Walter B. Kielholz, Christian Klemm, Regula Krähenbühl, Roman Kurzmeyer, Laurent Langer, Franz Müller, Matthias Oberli, Sibylle Omlin, Pascal Ruedin, Beat Stutzer, Philip Ursprung, Matthias Vogel, Silvia Volkart, Yvonne Volkart, Bernadette Walter, Hans-Peter Wittwer, Beat Wyss




Stefan Bollmann
Frauen, die schreiben, leben gefährlich
Mit einem Vorwort von Elke Heidenreich
Gebunden mit Schutzumschlag, 21 x 27,5 cm, 160 Seiten, 80 Abbildungen, SFr. 35.00

Als Frau zu schreiben bedeutete über Jahrhunderte, das Leben einer Außenseiterin zu führen. Wenn Frauen anders schrieben als Männer, dann weil sie anders lebten und sich unter schweren Bedingungen die Zeit zum Schreiben erkämpfen mussten. Ein freies, unbeengtes und authentisches Leben war das Ziel vieler Schriftstellerinnen. Doch diese Unangepasstheit war gefährlich und ist bis heute mitunter riskant.
Stefan Bollmann, der den Bestseller »Frauen, die lesen, sind gefährlich« geschrieben hat, widmet sich in seinem neuen Bildband der weiblichen Schreiblust. Er stellt herausragende und charakterstarke Autorinnen vom Mittelalter bis heute vor, von Hildegard von Bingen über Jane Austen, Johanna Spyri, Colette, Virginia Woolf bis zu Doris Lessing und Arundhati Roy.
Sie alle eint die Hartnäckigkeit und der unerschütterliche Glaube an die existentielle Bedeutung des Schreibens in ihrem Leben.
· Folgetitel des Bestsellers »Frauen, die lesen, sind gefährlich«
· Eine kleine Geschichte schreibender Frauen vom Mittelalter bis heute
· Mit Gemälden, Fotografien und Handschriften
· Ideales Geschenkbuch für lesende und schreibende Frauen
· Mit einem Vorwort der leidenschaftlichen Schriftstellerin Elke Heidenreich




Meret Oppenheim
Retrospektive
"mit ganz wenig viel"
Gebunden, SFr. 66.00
2006, ISBN 3-7757-1746-3

Meret Oppenheim (1913–1985), einst skandalumwitterte Muse, geheimnisvolles Modell und ewiger Mythos der Surrealisten,war eine der eigenwilligsten und weitsichtig-sten Künstlerinnen,deren gestalterisches Œuvre – Malerei, Skulptur, Dichtung, Zeichnungen und Designobjekte – einen überaus bedeutenden Beitrag zur Kunst des 20. Jahrhunderts darstellt. Für die Ausstellung werden berühmte Stücke aller Schaffensepochen zusammengetragen - nebst der legendären Pelztasse aus New York und andern Inkunabeln aus Wien, Paris und Stockholm werden auch bisher nie präsentierte Arbeiten aus Privatbesitz berücksichtigt werden. Während sich Meret Oppenheims Werke einer formalen Klassifikation entziehen, lassen sich dennoch inhaltliche Hauptthemen feststellen: Die Grenzen und Verbindungen zwischen Natur und Kultur, Mann und Frau, Tag und Nacht, Traum und Wirklichkeit. Während über dreissig Jahren war Bern Meret Oppenheims Wahlheimat gewesen - eine einmalige Basis für dieses Retro-spektive- Projekt.




Stiftung Schloss Neuhardenberg (Hrsg.)
Nana Power
Die Frauen der Niki de Saint Phalle
Bildband, broschiert, 132 S., 70 farb. Abb., 22,5 x 21 cm, SFr. 26.80

Niki de Saint Phalle hat radikal wie keine Künstlerin vor ihr die Rollen der Frau in der Gesellschaft neu zu definieren versucht. Exzentrisch trat sie zu Beginn der sechziger Jahre an die Öffentlichkeit: als moderne Diana, die mit einem Gewehr auf die eigenen Bilder schoss.
Beständig auf der Suche, gab sie ihren Vorstellungen von Weiblichkeit später die Gestalt der Nanas, jener berühmten, leichtfüßig tanzenden voluminösen Frauenfiguren, die weibliche Schönheit und Stärke so unwiderstehlich lebensfroh feiern.
Die in diesem Buch gebotene Auswahl an Werken spiegelt erstmals so konzentriert die vielfältigen Aspekte weiblicher Identität, die Niki de Saint Phalle in beinahe fünf Jahrzehnten künstlerischen Schaffens reflektiert und zum Ausdruck gebracht hat. Sämtliche abgebildeten Arbeiten stammen aus der Schenkung, die Niki de Saint Phalle im Jahr 2000 dem Sprengel Museum Hannover vermachte.

Ein umfassender Essay von Ulrich Krempel, dem Direktor des Sprengel Museums, leitet den Band ein, den Abschluss bildet eine ausführliche Biografie der Künstlerin.



Hanna Gagel
So viel Energie
Künstlerinnen in der dritten Lebensphase
gebunden, 268 S., ca. 100 farb. u. schw.-w. Abb., 23 x 16,5 cm, SFr. 49.80

Die großen alten Damen der Kunst: Käthe Kollwitz schuf ihre berühmte "Pietà" erst im Alter von 70 Jahren und Louise Bourgeois war bereits 88, als ihre gigantische Installation "Maman" die Londoner in der Tate Modern begeisterte. Wieviel Kreativität und künstlerisches Potential in den späten Jahren steckt zeigen sechzehn exemplarische Portraits von Malerinnen und Bildhauerinnen jenseits der 50.
Gerade in der um 50 einsetzenden dritten Lebensphase sind viele bedeutende Werke von Künstlerinnen entstanden. Zum ersten Mal beleuchtet die Zürcher Kunstwissenschaftlerin Hanna Gagel dieses Phänomen der späten Schaffenskraft. Beispiele intensiver Kreativität und Produktivität von Marianne Werefkin bis Niki de Saint Phalle machen das Potential der späten Jahre, das "late life potential", deutlich. Neben überzeugend positiven Gegenakzenten zum ungeliebten Bild des Alterns erweitert der Blick auf ihre facettenreichen Spätwerke das Oeuvre der Künstlerinnen um überraschende Aspekte.
Porträtiert werden Marianne Werefkin, Käthe Kollwitz, Helen Dahm, Sonia Delaunay, Hannah Höch, Georgia O'Keeffe, Louise Nevelson, Alice Neel, Lee Krasner, Louise Bourgeois, Meret Oppenheim, Verena Loewensberg, Agnes Martin, Maria Lassnig, Magdalena Abakanowicz und Niki de Saint Phalle.



Kerstin Dörhöfer
Pionierinnen in der Architektur
Eine Baugeschichte der Moderne
Gebunden, SFr. 52.10

Die Autorin untersucht die Geschichte der ersten Architektinnen in Deutschland, ihres Werkes, das zwischen 1907 und 1949 entstanden ist, und seiner Überlieferung. Vom Kampf um die Zulassung zum Studium und den Diskussionen, ob sich Frauen für den Beruf überhaupt eigneten, führt die Untersuchung, deren Schwerpunkt Berlin bildet, zum Aufbruch der Moderne und zeigt, dass zur damaligen Avantgarde auch Frauen zählten und einen wichtigen Beitrag zu den Reformbewegungen leisteten. Mit Nationalsozialismus, Krieg und den ersten Wiederaufbauplanungen nach 1945 endet die Zeit dieser Pionierinnen.



Irene von Hardenberg und Reto Guntli
Künsterinnen
Atelierbesuch in Berlin, Moskau, New York
Gebunden, SFr. 85.50

Für diesen opulenten Bildband öffneten zwanzig weltweit renommierte Künstlerinnen – darunter einige, die bisher strikt ihre Privatsphäre abgeschirmt hatten – dem Fotografen ihre Ateliers und gaben in langen Gesprächen mit der Autorin Auskunft über sich und ihre Arbeit. Ihre Werke hängen im New Yorker MoMA, in der National Portrait Gallery in London oder in der Moskauer Tretjakow-Galerie; sie leben in New York und Moskau, London und Berlin, Stockholm oder Wien: die erfolgreichen Künstlerinnen unserer Zeit. Ihre Ateliers zeigen, wie sie arbeiten: Jenny Savilles Palazzo in Palermo, der Platz für die größten Leinwände bietet, oder der fast leere »Denkraum« von Marina Abramovic, die Fabriketage von Katharina Fritsch oder das klassische Maleratelier von Cecilia Edefalk. Ateliers, so stellt sich heraus, sind nicht nur Arbeitsstätten, sondern auch Orte der Inspiration, vollgestopft mit Erinnerungsgegenständen und Dingen, die darauf warten, in ein Werk integriert zu werden.
Die Künstlerinnen lassen uns nicht nur am Entstehen ihrer Werk teilhaben, sondern sprechen auch von dem, was sie antreibt, von ihren Lebenserfahrungen, von ihrer Auseinandersetzung mit Politik und Gesellschaft – und davon, was es heißt, sich als Frau im Kunstbetrieb durchzusetzen. Sie sehen die Wirklichkeit oft anders als andere Menschen und drücken dies in ihren Gemälden und Skulpturen, Installationen und Videos aus



Helena Reckitt
Kunst und Feminismus
Bildband, gebunden,
204 S., 82 schw.-w. u. 175 farb. Abb. - 29 x 25 cm
SFr. 85.50

Seit den späten 1960er Jahren sind viele wesentliche Neuerungen in der zeitgenössischen Kunst und Kunsttheorie dem Feminismus verpflichtet. Überdies sind einige der wichtigsten politischen Errungenschaften des Feminismus Künstlerinnen zu verdanken, die den Anstoss dazu gegeben haben, das Verhältnis zwischen dem Öffentlichen und Privaten, dem Objekt und dem Subjekt in der Kunst neu zu überdenken. Dadurch, dass der Feminismus Grundannahmen über das Geschlecht als solche entlarvt hat, lenkt er das Augenmerk auch auf die Auswirkungen solcher Markierungen wie Rasse, Alter, Klasse und Sexualität auf die Kunstproduktion und-rezeption. Im gleichen Masse, in dem feministische Künstlerinnen die Kunstwelt kritisierten, haben sie auch eine zentrale Rolle für sie gespielt und so die Möglichkeiten der Kunst als ästhetische und politische Praxis erneuert.
Die vorliegende Auswahl, die von Helena Reckitt zusammengestellt und herausgegeben wurde, präsentiert die Erfahrungen, Ideen und Positionen der Hauptakteurinnen in ihrer jeweiligen Schaffensphase und zeigt zugleich die fortwährenden Beziehungen zwischen Künstlerinnen verschiedener Generationen auf. In ihrem einleitenden Überblick unterzieht Peggy Phelan, eine der anerkanntesten feministischen Theoretikerinnen zum Thema Kunst und Performance, die Geschichte der Kunst von Frauen einer kritischen Überprüfung, wobei sie neue Blickwinkel auf die sich wandelnden Beziehungen zwischen den Ideen und Idealen des Feminismus und der Kunstpraxis eröffnet.
Der Band präsentiert in der Zeit von 1960 bis 2000 entstandene Arbeiten von über 150 Künstlerinnen.



Ka Moser
Das Farbengedicht
Kunstbuch, gebunden,150 Abbildungen in Farbe, SFr. 45.00

Die Publikation von Ka Moser schliesst eine Lücke: Erstmals ist das vielschichtige Werk der Berner Künstlerin - die sich seit Jahrzehnten zwischen Musik, musikalischer Performance und Malerei gewandt bewegt - im Band «Das Farbengedicht» als Einheit dargestellt. Die schöne Gestaltung und die einfühlsamen Texte tragen ihren Teil zur Attraktivität und Übersichtlichkeit des Bandes bei.
«Das Farbengedicht» stellt ein Werk dar, das mit Konzertperformances begann und zeigt mit zahlreichen farbigen Abbildungen Arbeiten – mit selbstredenden Titeln wie «Von rot zu gelb», «rotmalgelb, TON» oder «Kaleidoscope-eye» und «Grosse Themen als kleine Muster» – aus allen Schaffensperioden der Künstlerin.
Ka Moser schreibt zu ihrer Arbeit: «Die Farben sind die Welt mit der ich umgehen kann. Meine Bilder und Objekte, jedes in einer Art von Dringlichkeit entstanden, sind wie Fundstücke die sich ansammeln, fortsetzen und zusammenwirken. Wie die Farben sich zusammenfinden und was daraus entsteht ist Malerei.»
In diesem Sinn bietet «Das Farbengedicht» nicht nur weiterführende Materialen zur Arbeit von Ka Moser, sondern ist auch ein sehr sinnliches Bilderbuch.




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